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Peter Josef Lenné: Ein Symposium würdigt sein Erbe in der Gartenkunst

Anlässlich des 150. Todestages von Peter Josef Lenné veranstaltet „Natur im Garten“ ein Symposium. Lenné, einer der prägendsten Landschaftsarchitekten seiner Zeit, schuf Gärten, die bis heute zu den meistbesuchten Parkanlagen Mitteleuropas zählen.

Würdigung eines Gartenkünstlers: Lennés Einfluss und Vermächtnis

Anlässlich des 150. Todestages von Peter Josef Lenné, der am 23. Januar 1866 verstarb, veranstaltet „Natur im Garten“ ein Symposium. Lenné gilt als einer der prägendsten Landschaftsarchitekten seiner Zeit, dessen Gärten bis heute zu den meistbesuchten Parkanlagen Mitteleuropas zählen.

Peter Josef Lenné war bekannt für die Gestaltung bedeutender europäischer Schlossgärten im Stil des englischen Landschaftsparks. Er wirkte als Gartendirektor in Potsdam und später als Generaldirektor der königlich-preußischen Gärten. Neben seinen öffentlichen Projekten schuf er auch private Gartenparadiese und betonte bereits zu seiner Zeit die Bedeutung des öffentlichen Grüns. Als Gründungsmitglied der Gärtnerlehranstalt in Potsdam-Wildpark, aus der die Hochschulausbildung für Garten- und Landschaftsarchitektur in Berlin hervorging, leistete Lenné einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung und Bewusstseinsbildung für Gartenkultur.

Auch in Österreich hinterließ Lenné Spuren, unter anderem im Park von Schloss Schönbrunn im Jahr 1812 und im Laxenburger Schlosspark im Jahr 1814.

Im Zuge des Symposiums wollen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern das Thema der Gartenkunst und Gartengestaltung aufgreifen. Ziel ist es, unsere Zugänge zur Gartengestaltung und Gartenkunst kritisch zu beleuchten und eine Vision für die Zukunft der Gartengestaltung und Gartenarchitektur zu entwickeln!

Das Gartensymposium am 10. Juni 2016 bietet Interessierten ein vielfältiges Programm. Es umfasst eine Führung durch die Ausstellung „Gartenmanie der Habsburger „Kaiser Franz und seine Familie“ im Kaiserhaus, Fachvorträge zu Lennés Wirken sowie Impressionen zu seinem österreichischen Schaffen. Eine Podiumsdiskussion am Ende des Symposiums widmet sich der Bedeutung von Gartenkunst und Gartenkultur in der Gegenwart und stellt neue Ansätze für die Gestaltung von Gärten und öffentlichem Grün vor. Am 11. Juni führt eine Exkursion die Teilnehmer in die Parks von Baden und Laxenburg.

Kooperationspartner des Symposiums

Die Veranstaltung wird von „Natur im Garten“ in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern organisiert:

  • Stadtgartenamt Baden
  • European Garden Association – „Natur im Garten“ International
  • Österreichische Bundesgärten
  • Schlosspark Laxenburg
  • Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 eV
  • Österreichische Gartenbau-Gesellschaft
  • DIE GARTEN TULLN

Begleitend findet im Kaiserhaus die Ausstellung „Die Gartenmanie der Habsburger; Kaiser Franz und seine Familie“ statt.

29.01.2016

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