Auszeichnung würdigt beispielhafte Frei- und Landschaftsräume
Mit dem erstmals ausgelobten Baden-Württembergischen Landschaftsarchitektur-Preis würdigt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Landesverband Baden-Württemberg e.V., herausragend gestaltete Frei- und Landschaftsräume im Land. Der Wettbewerb wurde am 31. Mai 2021 ausgeschrieben und stellt die gestalterische Qualität sowie die gesellschaftliche Bedeutung von Freiräumen in den Mittelpunkt.
Im Fokus stehen Projekte, die Verantwortung für Umwelt, Nachhaltigkeit sowie die soziale und ökologische Qualität von Freiräumen übernehmen und diese überzeugend in städtebauliche Zusammenhänge einbinden.
Jury bewertet 24 nominierte Projekte
Am 2. Dezember sichtete die Jury insgesamt 24 nominierte Projekte. Anschließend wurden der Baden-Württembergische Landschaftsarchitektur-Preis 2022 sowie weitere Auszeichnungen in verschiedenen Wettbewerbskategorien und Sonderpreise vergeben.
Den ersten Preis erhielt das Projekt „Neue Ufer“ in Überlingen. Die Freianlage war ein prägender Bestandteil der Landesgartenschau Überlingen 2021. Verantwortlich für den Entwurf ist das Büro relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen PartGmbB aus Berlin.
Ministerien übernehmen Schirmherrschaft
Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernahmen das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unter Ministerin Thekla Walker MdL sowie das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg unter Ministerin Nicole Razavi MdL.
Unterstützt wurde der Wettbewerb zudem vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. (VGL-BW). Für den Verband wirkte Vorstandsvorsitzender Martin Joos als Jurymitglied an der Bewertung der Projekte mit.
Preisverleihung und Ausstellung geplant
Die offizielle Preisverleihung findet am 13. April im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Stuttgart statt. Zur Anerkennung der ausgezeichneten Projekte erhalten die Beteiligten eine Würdigungstafel. Diese nennt die Auftraggeber, die planenden Verfasser sowie die ausführenden Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus und soll direkt am jeweiligen Projektstandort angebracht werden.
Ab Frühjahr beziehungsweise Sommer 2022 sollen die Ergebnisse des Wettbewerbs zudem einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vorgesehen ist eine Ausstellung der prämierten Projekte, die voraussichtlich im Rahmen der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein gezeigt wird.
