Nachwuchswettbewerb auf dem Gelände der Landesgartenschau fordert Fachwissen und Präzision
Am 4. und 5. Mai 2023 richtet der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) den 16. Bayern Cup in Freyung aus. Austragungsort des Berufswettbewerbs ist das Gelände der Landesgartenschau in der niederbayerischen Kreisstadt.
Drei Wochen vor dem Start der Landesgartenschau treten dort acht Zweier-Teams aus verschiedenen Regionen Bayerns gegeneinander an. Die Nachwuchskräfte des Garten- und Landschaftsbaus sollen dabei ihr fachliches Wissen sowie ihr handwerkliches Können unter Wettbewerbsbedingungen unter Beweis stellen.
15 Stunden für ein landschaftsgärtnerisches Bauwerk
Alle Teams bearbeiten während des Wettbewerbs dieselbe Aufgabe. Innerhalb von insgesamt 15 Stunden entsteht jeweils ein rund 14 Quadratmeter großes landschaftsgärtnerisches Bauwerk nach vorgegebenem Plan.
Bewertet werden die Arbeiten von einer Fachjury an beiden Wettbewerbstagen. Entscheidend sind dabei unter anderem Ausführungsqualität, Genauigkeit und fachgerechte Umsetzung.
Das Siegerteam qualifiziert sich automatisch für den bundesweiten Landschaftsgärtner-Cup, der im Herbst 2023 auf der Bundesgartenschau in Mannheim ausgetragen wird.
Teilnehmer aus mehreren Regierungsbezirken
Beim Bayern Cup 2023 gehen Teams aus Niederbayern, Oberbayern, Schwaben und Unterfranken an den Start. Vertreten sind dabei Auszubildende und junge Fachkräfte verschiedener Mitgliedsbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus.
- Niederbayern: Florian Blechinger und Thomas Thaler
- Oberbayern: Sissi Braun und Sophie Markhauser
- Oberbayern: Matthias Kiermeier und Xaver Vöst
- Oberbayern: Thomas Huber und Veronika Reich
- Oberbayern: Benedikt Bodner und Michael Sittard
- Schwaben: Elias Gutmair und Philipp Mehring
- Schwaben: Julian Trost und Felix Zeller
- Unterfranken: Yannick Wolf und Jannick Wunder
Wettbewerb orientiert sich an WorldSkills-Regeln
Für die Teilnahme galten die Bedingungen der internationalen Berufswettbewerbe WorldSkills 2024 in Lyon. Zugelassen wurden ausschließlich Auszubildende sowie ausgelernte Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner des Jahrgangs 2002 oder jünger.
Auszubildende mussten sich mindestens im zweiten Ausbildungsjahr befinden. Zudem mussten alle Teilnehmer bei einem bayerischen Betrieb beschäftigt sein, der gegenüber dem Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau umlagepflichtig ist.
Mit dem Wettbewerb will der VGL Bayern die beruflichen Fähigkeiten des Branchennachwuchses fördern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Berufsfelds öffentlich präsentieren.
