Gemeinsame Initiative zur Berufsorientierung
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., das den Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag organisiert, arbeiten künftig zusammen. Ziel der Kooperation ist es, Schülerinnen der 8. bis 10. Klassen den Beruf der Baumschulerin näherzubringen.
Die Partner möchten den Beruf der Baumschulerin als Option in der Berufswahl junger Frauen etablieren. Der Beruf ist naturverbunden, gesellschaftsrelevant und weist einen hohen Technisierungsgrad auf. Produkte aus Baumschulen haben zudem eine positive klimarelevante Wirkung.
Es ist uns daher sehr wichtig, dieses Wissen um den Beruf Gärtner/in - Fachrichtung Baumschule - auch in den Fokus der jungen Mädchen zu rücken und ihnen eine Alternative bei ihrer Berufswahl zu zeigen.
Dies erklärte Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen. Die Zusammenarbeit mit dem Girls'Day ist für den BdB ein wichtiger Schritt im Rahmen seiner Ausbildungsoffensive, die die Nachwuchswerbung zu einem Schwerpunkt der Verbandsarbeit erklärt hat.
Girls'Day als Plattform für Berufsorientierung
Die Kooperation mit dem Bund deutscher Baumschulen bereichert unser Angebot und gibt uns die Möglichkeit, den Schülerinnen einen weiteren spannenden Beruf nahe zu bringen.
So äußerte sich Elisabeth Schöppner, Projektleiterin der bundesweiten Koordinierungsstelle des Girls'Day. Der Aktionstag zielt darauf ab, Mädchen und junge Frauen für Berufe und Studiengänge im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu motivieren. Der Girls'Day ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit.
Durch seine bundesweite Ausrichtung und einheitliches Datum bündelt der Girls'Day regionale Initiativen und erreicht eine breite Wirkung. Bis einschließlich 2012 haben über 1,25 Millionen Schülerinnen an der Aktion in über 80.000 Unternehmen und Organisationen teilgenommen. Rückmeldungen zeigen, dass ein Teil der Girls'Day-Teilnehmerinnen nach dem Aktionstag ein Praktikum oder eine Ausbildung in den besuchten Betrieben beginnt.
