Wettbewerbsvorteile durch maschinelle Pflasterverlegung
Die Notwendigkeit, Pflasterarbeiten effizienter zu gestalten, führte einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb aus Stephanskirchen bei Rosenheim zur Anschaffung einer neuen Pflasterverlegezange. Der Betrieb, der seit 1980 im Garten- und Landschaftsbau tätig ist, sah sich zunehmend mit Herausforderungen bei Ausschreibungen konfrontiert, da die Lohnkosten für die manuelle Verlegung die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigten.
Auftraggeber legen Wert auf Preis und Verlegequalität, unabhängig von der Methode. Obwohl Pflasterarbeiten oft nur einen Teil der Grünflächengestaltung ausmachen, waren sie entscheidend für den Erhalt von Gesamtaufträgen. Der Firmeninhaber stand vor der Wahl, entweder keine Pflasterarbeiten mehr anzubieten oder sich dem Trend zur maschinellen Verlegung anzuschließen.
Ich musste mich entscheiden, ob ich künftig keine Pflasterarbeiten mehr anbiete oder den Trend zum maschinellen Pflastern erkenne und mitmache.
Die Entscheidung fiel zugunsten der Marktanforderungen, um Betonpflaster in hoher Qualität und mit hoher Flächenleistung pro Tag und Mitarbeiter zu verlegen. Eine eigene Pflasterverlegemaschine kam aufgrund der Fixkosten nicht in Frage. Die Lösung fand sich in einer Pflasterverlegezange von Hunklinger, die als Anbaugerät für einen Minibagger genutzt werden kann.
Einsatz und Effizienz der Pflasterverlegezange
Die Einweisung in das System des Baggerpflasterns erfolgte durch Lorenz Hunklinger von Hunklinger allortech. Die patentierte Einkreissteuerung des Hunklinger Pflastergreifs erleichtert die Bedienung für erfahrene Baggerfahrer. Bereits nach den ersten Versuchen wurde eine Taktzeit von 50 Sekunden pro Quadratmeter erreicht, was einer Leistung von etwa 70 m²/h entspricht.
Der Garten- und Landschaftsbauer zeigte sich überzeugt vom einfachen Handling des Pflastergreifs. Die Möglichkeit, Steine eigenständig zu greifen und im Planum abzulegen, sowie die unbegründeten Bedenken bezüglich des Befahrens frisch verlegten Pflasters nach kompetenter Einweisung, trugen zur positiven Entscheidung bei. Die Arbeitserleichterung und die erreichte Verlegequalität führten zur Anschaffung des Pflastergreifs P02 Twist, um Baustellen schneller und kostengünstiger fertigzustellen.
