Herausfordernde Aufgabenstellung beim Sachsen-Cup
Die Aufgabe des Wettbewerbs lautete: „Bau eines Gartens nach Plan“. Insgesamt 18 Lehrlinge und Jungfacharbeiter aus sächsischen Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus zeigten auf einer Fläche von 130 m² ihre Grundfertigkeiten. Die Teilnehmer mussten eine komplette Baustelle einrichten und ein Gartenprojekt auf Basis eines Gartenplans umsetzen.
Die geforderten Tätigkeiten umfassten ein breites Spektrum der Ausbildungsinhalte eines Landschaftsgärtners. Dazu gehörten der Umgang mit Vermessungstechnik, das Anlegen von Wegen, der Bau von Mauern aus Naturstein, das Verlegen von Rollrasen, das Pflanzen eines Baumes sowie das Anlegen eines kleinen Teiches.
Der Präsident des Verbandes Werner Eyßer beglückwünschte alle Teilnehmer, die mit ihren Projekten das hohe Niveau in der Berufsausbildung im GaLaBau widerspiegelten. Die Teilnehmer hätten mit ihren gezeigten Leistungen gute berufliche Zukunftsaussichten.
Ergebnisse und Ehrungen der Teilnehmer
An der Siegerehrung nahmen Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Eltern und Angehörige der Wettbewerbsteilnehmer sowie Dr. Stiehler vom Regierungspräsidium in Chemnitz und Vertreter des Sächsischen Junggärtnerverbandes teil.
Als Sieger des Sachsen-Cups wurden Josef Schieber und Simon Jungnickel von der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet.
Den zweiten Platz belegten Sebastian Wager und Ronny Mayer von Frauenrath Landschaftsbau GmbH Bretnig. Sie werden Sachsen beim Landschaftsgärtner-Cup in Nürnberg vertreten. Ein weiterer zweiter Platz ging an das Team Georg Kahsnitz und Marcel Caspari von „Grüne Landschaft“ GmbH Landschaftsbau Großopitz.
Der dritte Platz wurde an Birgit Fiedler und Dominik Leichtle von Heft Garten- und Landschaftsbau in Zweinig bei Roßwein vergeben.
Großes Interesse am Berufsbild des Landschaftsgärtners
Der Berufswettbewerb fand im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ statt und zog zahlreiche Besucher an. Darunter waren Schüler und Jugendliche mit ihren Eltern, die sich über die Berufsausbildung zum Landschaftsgärtner informierten. Auch Vertreter der Agenturen für Arbeit und ARGEN sowie Berufsschullehrer und Ausbilder verfolgten das Geschehen.
