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Langlebigkeit von Betonpflaster: Professionelle Verlegung als Schlüssel

Die Dauerhaftigkeit von Betonpflaster hängt maßgeblich von der sorgfältigen Vorbereitung des Untergrunds und der fachgerechten Ausführung der Verlegearbeiten ab. Spezielle Werkzeuge unterstützen Fachkräfte dabei, diese Anforderungen zu erfüllen und die Langlebigkeit zu sichern.

Grundlagen für dauerhaftes Betonpflaster

Die Dauerhaftigkeit von Betonpflaster hängt maßgeblich von der sorgfältigen Vorbereitung des Untergrunds und der fachgerechten Ausführung der Verlegearbeiten ab. Werkzeuge unterstützen Fachkräfte dabei, diese Anforderungen zu erfüllen.

Eine korrekte Verlegung ist entscheidend für die Langlebigkeit eines Betonpflaster-Belags. Um Absenkungen, Risse oder Unkrautbewuchs langfristig zu vermeiden, müssen Planum, Verlegung und Verfugung präzise ausgeführt werden.

Ebenes und tragfähiges Planum

Die Qualität des Planums bestimmt die Belastbarkeit der Oberfläche. Eine Unebenheit von maximal einem Zentimeter auf vier Metern Länge gilt als Richtwert für die Planum-Oberfläche. Vollautomatische Systeme wie der Flächenfertiger Powerplan PP oder das Levelking Planierschild nutzen Ultraschall-Skis, Laser- oder Neigungssensoren. Diese Technologien ermöglichen den Einbau von Grob- und Feinplanum in einem Arbeitsgang.

Mit einem Flächenfertiger können bis zu 10.000 Quadratmeter Fläche pro Tag auf exakter Höhe eingebaut werden. Für kleinere Baustellen stehen Teleskop-Abziehkübel zur Verfügung, die mit einem Radlader über die Fläche gezogen werden können. Diese robusten Abziehkübel sind stufenlos teleskopierbar und über seitlich höhenverstellbare Rollen fein justierbar, um die gewünschte Arbeitshöhe präzise einzuhalten.

Für den manuellen Einsatz auf noch kleineren Flächen eignen sich das Teleplan-Abziehsystem oder das Handabziehsystem Easyplan-Uni. Diese Systeme ermöglichen die Erstellung des Planums über variable Abziehbreiten, ohne dass der Anwender knien muss, was die Ergonomie verbessert und eine hohe Genauigkeit gewährleistet. Auch halbautomatisierte oder manuelle Techniken können somit eine hohe Qualität erreichen.

Ebene und exakte Pflasterfläche

Die beim Planum erreichte Qualität muss bei der Verlegung des Betonpflasters beibehalten werden, um die Langlebigkeit der Fläche zu sichern. Ein ebener und geradliniger Verlauf mit gleichmäßigen Fugenachsen ist nicht nur optisch relevant, sondern auch für die Qualität entscheidend, da Oberflächenwasser ungehindert abfließen kann.

Für die Verlegung verschiedener Verbundsteinformen gibt es hydraulische Anbauzangen. Diese können universell an Radlader, Kompakt- oder Minibagger sowie direkt an Verlegemaschinen angebaut werden. Die Anbauzangen verfügen über eine spezielle Abdrückeinrichtung, die die Steine beim Öffnen der Zange automatisch auf das Planum drückt. Dies verhindert ein Verkanten der Steine und Beeinträchtigungen des Planums, wodurch ein gleichmäßiges Fugenbild entsteht.

Abschließendes Verfugen

Nach dem ebenen Planum und dem akkurat verlegten Pflaster schließen gut eingefegte oder eingeschlämmte Fugen die Arbeiten ab. Das Pflasterverfugungsgerät Easyfill unterstützt diese Aufgabe. Für größere Flächen eignen sich Einkehrbesen, die an Trägermaschinen oder Verlegemaschinen angebaut werden können.

Diese Geräte bürsten das Material in alle Fugenvertiefungen und tragen so zur Stabilität der Pflasterfläche bei. Handhabungsgeräte und Maschinen bieten Werkzeuge, die durch ihre Ergonomie Knie und Rücken schonen. Dies erleichtert die Arbeit und trägt zum langfristigen Erhalt der Arbeitskraft bei.

04.10.2017

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