Betriebspraktika entscheidend für die Berufswahl im GaLaBau

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Eine aktuelle Umfrage des FGL Hessen-Thüringen unter Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau zeigt, dass Betriebspraktika eine zentrale Rolle bei der Berufsorientierung spielen. Die Erhebung beleuchtet zudem Einflussfaktoren, den Zeitpunkt der Berufswahl und die Mediennutzung der jungen Generation.

Ergebnisse der Umfrage zu Einflussfaktoren und Zeitpunkt der Berufswahl

Neben dem Praktikum sind auch das soziale Umfeld wichtige Ratgeber bei der Berufsorientierung. Freunde, Bekannte, Eltern und Verwandte tragen maßgeblich zur Entscheidungsfindung bei. Die aktuelle Umfrage zeigt eine Verschiebung beim Zeitpunkt der Berufswahl: 29 Prozent der Befragten gaben an, sich bereits mehr als zwei Jahre vor Ausbildungsbeginn für ihren Beruf entschieden zu haben. Bei der vorherigen Erhebung lag dieser Wert noch bei 20 Prozent. Dennoch trifft die Mehrheit der Schüler, nämlich 64 Prozent, ihre Berufswahl weiterhin im letzten oder vorletzten Schuljahr.

Ein weiterer Trend ist der gestiegene Bildungsgrad der Auszubildenden. Im Vergleich zur Umfrage von 2010 verfügen prozentual mehr Befragte über eine allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Gründe für die Berufswahl und Mediennutzung im GaLaBau

Die Beweggründe für die Berufswahl im GaLaBau bleiben weitgehend konstant. An erster Stelle steht der Spaß am Beruf. Dicht gefolgt werden dieser von der handwerklichen Tätigkeit, der Naturverbundenheit und der Vielseitigkeit des Berufes. Diese Faktoren unterstreichen die Attraktivität des GaLaBau für junge Menschen, die eine praktische und abwechslungsreiche Tätigkeit im Grünen suchen.

Erstmals wurden in der Umfrage auch Fragen zur Nutzung von Smartphones und sozialen Medien gestellt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Verbreitung digitaler Technologien unter den Auszubildenden: 70 Prozent besitzen ein Smartphone. Die Nutzung von Facebook ist ebenfalls weit verbreitet: 45 Prozent der Befragten sind mindestens einmal täglich auf der Plattform aktiv, weitere 26 Prozent loggen sich mindestens einmal pro Woche ein. Dies verdeutlicht die Relevanz digitaler Kommunikationskanäle in der Lebenswelt der jungen Generation.

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