Warum Hitzeschutz auf Baustellen unerlässlich ist
Die Sommer werden heißer, und die Zahl der Sonnentage nimmt zu. Dies belastet insbesondere den Kreislauf von Bauarbeitern, die körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten im Freien verrichten. Durch Schwitzen verliert der Körper Wasser und Elektrolyte, was zu einer Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen kann. Dies erhöht das Unfallrisiko auf Baustellen.
Unternehmen sind gemäß Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung verpflichtet, Schutzmaßnahmen gegen Sonne, Hitze und UV-Strahlung zu planen. Diese Maßnahmen sollten vorausschauend in die Gefährdungsbeurteilung integriert werden, um den Belastungen durch Hitze entgegenzuwirken.
Finanzielle Unterstützung durch die BG BAU
Die BG BAU unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen finanziell bei der Anschaffung von Sonnen- und Hitzeschutzlösungen. Bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten können bezuschusst werden. Dies umfasst beispielsweise Wetterschutzzelte und Sonnensegel, die direkter Sonneneinstrahlung entgegenwirken und durch Schattenwurf sowohl vor Wärme als auch vor UV-Strahlung schützen.
In vielen Bereichen der Bauwirtschaft werden Arbeiten zeitweise oder überwiegend unter freiem Himmel ausgeführt, so dass für diese Arbeitsplätze Beschattungen eine wirksame Maßnahme sein können, um Gefahren für die Gesundheit der Beschäftigten zu verringern.
Neben Schattenspendern fördert die BG BAU auch andere Hitzeschutzmaßnahmen. Dazu gehören die Klimatisierung von Fahrerkabinen in Baumaschinen, die Verlagerung körperlich anstrengender Arbeiten in kühlere Tageszeiten sowie längere Pausen in schattigen Bereichen. Auch der Einsatz von Kühlkleidung, wie Kühlwesten, wird im Rahmen des Arbeitsschutzprämiensystems der BG BAU gefördert.
