Nicht nur auf die Tragfähigkeit achten
Bei der Auswahl von Hebetechnik richtet sich der Blick schnell auf die maximale Tragfähigkeit. Dieser Wert sagt jedoch nur einen Teil aus. Ein Kran, der eine schwere Last direkt an der Maschine aufnehmen kann, kann bei größerer Ausladung deutlich weniger heben. Gerade im Garten- und Landschaftsbau kommt es häufig vor, dass eine Maschine nicht unmittelbar neben dem zu versetzenden Element aufgestellt werden kann.
Deshalb sollte vorab klar sein, wo der Kran stehen kann, über welche Entfernung die Last bewegt werden muss und wie viel Platz für die Abstützung zur Verfügung steht. Auch der Zufahrtsweg zum Arbeitsbereich muss berücksichtigt werden. Eine breite oder schwere Maschine kann auf dem Papier ausreichend Leistung bieten und trotzdem ungeeignet sein, wenn ein schmales Tor, vorhandene Pflasterflächen oder begrenzter Rangierraum den Zugang bestimmen.
Kompakte Maschinen schaffen zusätzliche Möglichkeiten
An solchen Einsatzorten kann ein kompakter Minikran für den GaLaBau interessant sein. Nicht weil kompakte Technik grundsätzlich die bessere Lösung ist, sondern weil kleinere Maschinen Bereiche erreichen können, in denen herkömmliche Hebetechnik nur schwer einsetzbar ist. Das kann beispielsweise beim Pflanzen größerer Bäume, beim Positionieren von Natursteinen oder beim Aufstellen eines Gartenhauses, einer Pergola oder eines anderen Fertigelements relevant sein.
Ein Hoeflon Minikran ist ein Beispiel für diese Maschinenkategorie. Innerhalb des Segments gibt es verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Abmessungen, Reichweiten und Tragfähigkeiten. Welche Maschine geeignet ist, hängt deshalb immer von der Kombination aus Lastgewicht, Entfernung und verfügbarer Arbeitsfläche ab.
Auch der Untergrund gehört zur Einsatzplanung
Eine kompakte Maschine macht eine sorgfältige Vorbereitung nicht überflüssig. Auch bei geringem Eigengewicht und kleinen Abmessungen muss der Untergrund ausreichend tragfähig sein. Abstützungen müssen sicher positioniert werden können. Vorhandene Pflasterflächen, Terrassen oder weiche Böden können zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen.
Gerade bei Arbeiten in bestehenden Gärten und dicht bebauten Bereichen lohnt es sich deshalb, die Hebesituation vor dem Einsatz vollständig zu planen. In der Praxis ist nicht der größte Kran automatisch die richtige Wahl, sondern die Maschine, die den Einsatzort sicher erreicht und dort noch über die erforderliche Tragfähigkeit verfügt
