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BGL-Appell an die Bundesregierung: Stärkung des GaLaBaus für Klimaanpassung und stabile Wirtschaft

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) fordert einen konstruktiven Dialog mit der Bundesregierung. BGL-Präsident Thomas Banzhaf appelliert an die Regierung, den GaLaBau zu stärken, um Klimaanpassung und eine stabile Wirtschaft zu fördern.

BGL-Forderungen für eine zukunftsfähige grüne Branche

Der BGL appelliert an die Bundesregierung, die internen Streitigkeiten innerhalb der Koalition zu beenden. Diese würden demokratiefeindlichen Populismus stärken. Der GaLaBau stehe für Marktwirtschaft und Demokratie und lehne aggressive Aktionen, Gewalt und Rechtspopulismus ab. Es werde ein lösungsorientiertes Konfliktmanagement mit klarer, verständlicher politischer Ergebniskommunikation benötigt, an der der Verband mitwirken möchte.

Eine vielfältige Gesellschaft auf Basis einer demokratischen Grundordnung sei die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen. Qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland und internationale Investoren würden nur in ein politisch stabiles und sicheres Deutschland kommen.

Der BGL fordert zudem eine Stärkung des GaLaBaus, da dies den Umbau der Städte im Klimawandel zu grünen, klimaresilienten Schwammstädten fördere. GaLaBau-Unternehmen seien systemrelevant für die professionelle Gestaltung von Privatgärten, Stadt-, Gebäude- und Firmengrün. Die Branche umfasse über 1.900 Betriebe mit 13.000 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von über 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Bürokratische Hürden für den GaLaBau sollen abgebaut und die Einführung einer Mautpflicht für Fahrzeuge in handwerksnahen Branchen verhindert werden. Arbeiten, die der Klimaanpassung dienen, dürften nicht zusätzlich finanziell belastet werden.

Ein weiterer Punkt ist die zuverlässige und dauerhafte Bereitstellung zugesagter Fördergelder für grüne Stadtentwicklung. Die Förderung nachhaltiger, grüner Stadtentwicklung könne künftige Kosten durch Hochwasser-, Starkregen- und Hitzeschäden reduzieren und Menschenleben retten. Jede sofortige Investition in grüne und blaue Infrastruktur sei gerechtfertigt.

Die Förderung müsse unverzüglich in konkrete Stadtgrünprojekte münden, um den Menschen schnell Maßnahmen für klimaresiliente Städte zugänglich zu machen. Es sei entscheidend, dass die Mittel nicht nur in kommunale Strukturen fließen, sondern in Form von zusätzlicher grün-blauer Infrastruktur, Parks und gepflegten Grünflächen allen zugutekommen.

18.01.2024

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