Bidens „Bienenstern“: Eine Auszeichnung für die Artenvielfalt
Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat gemeinsam mit dem Landesverband Gartenbau Rheinland-Pfalz e. V. die Balkonpflanze des Jahres vorgestellt: Bidens „Bienenstern“. Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung bienenfreundlicher Pflanzen für die Biodiversität und die Unterstützung von Insekten.
Blumen machen nicht nur Balkon und Garten farbenfroh, sie sind vor allem eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Der für Bienen attraktive Bienenstern ist deshalb zurecht Balkonpflanze des Jahres. Mit bienenfreundlichen Blumen kann jeder, der einen Garten oder Balkon hat, einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Dafür braucht es aber Farbe: bunte Blüten statt grauem Beton – Bienenbuffets statt Steinwüsten. Denn Bestäuber haben eine große Bedeutung für unser Ökosystem. Sie tragen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei und dazu, dass es eine große Auswahl an Obst, Gemüse und Blumen gibt.
Die Ministerin betonte die Rolle von Bestäubern für das Ökosystem und die Sicherstellung einer vielfältigen Auswahl an Obst, Gemüse und Blumen. Sie hob hervor, dass jeder Garten- oder Balkonbesitzer durch die Wahl bienenfreundlicher Pflanzen einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.
In Deutschland gärtnern rund 22 Millionen Haushalte auf einer Gesamtfläche von etwa 10.000 Quadratkilometern. Diese Fläche entspricht nahezu der Hälfte der Landesfläche von Rheinland-Pfalz und bietet somit ein erhebliches Potenzial für die Förderung der Artenvielfalt.
Zur Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Pflanzen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Lexikon zu „Bienenfreundlichen Pflanzen“ an. Darüber hinaus hat das BMEL in Zusammenarbeit mit über 500 Baumärkten und Gartencentern die Informationskampagne „Bienen füttern“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Kampagne können bis Ende August digitale Bienenbuffets eingetragen werden.
