Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Stauden
Mehrjährige Blütenstauden wie Lupinen, Phlox und Rittersporn bereichern Gartenbeete mit Farbe und Struktur. Dank neuer Züchtungen präsentieren sich diese bewährten Pflanzen heute attraktiver denn je und erleben eine Wiederbelebung in modernen Hausgärten.
Sie verwöhnen das Auge den ganzen Sommer über mit ihren Blüten und schaffen eine besondere Atmosphäre. Der Staudenphlox, auch Flammenblume genannt, hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Diesen Aufschwung verdankt er neuen Trendfarben und kompakt wachsenden Neuzüchtungen, die auch in kleineren Gärten Platz finden. Die Flammenblume zeichnet sich durch eine überschwängliche Blütenfülle und stark duftende Blüten aus. Je nach Sorte bevorzugt sie sonnige bis halbschattige Standorte.
Ein Garten ohne Phlox ist ein Irrtum.
Schlanke Wuchsformen und neue Farben
Die „Westcountry“-Lupinen aus England erweitern das bekannte Lupinensortiment mit neuen Farben von außergewöhnlicher Leuchtkraft. Diese robusten Pflanzen gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Obwohl sie auch schattigere Plätze vertragen, können dort Farbintensität und Stabilität beeinträchtigt sein. Mit ihrem straff aufrechten Wuchs setzen Lupinen rhythmische Akzente und bringen Höhe in die Pflanzung.
Rittersporne erzielen eine ähnliche Wirkung und lassen sich ideal mit einer Vielzahl anderer Stauden, wie hohen Gräsern, kombinieren. Sie sind in einer großen Sortenvielfalt mit Blüten in Blau- und Rosatönen sowie Weiß und Cremefarben erhältlich. Eine Besonderheit sind die aus Schottland stammenden Züchtungen der Serie „Highlander“. Ihre Blüten leuchten in fluoreszierenden Lila- und Blauschattierungen. Diese Sorten wurden in rauem Klima selektiert und sind sehr gut winterhart. Sie sind niedriger als bekannte Sorten, was sie auch für kleinere Staudenbeete interessant macht. Insbesondere die frischen Austriebe müssen vor Schnecken geschützt werden, um die volle Blütenpracht zu gewährleisten.
Verlängerung der Blütezeit
Durch das Zurückschneiden verblühter Triebe von Lupinen und Rittersporn lässt sich die Ausbildung weiterer Blüten bis zum Spätsommer anregen. Dies verlängert die Blütezeit und damit die Freude an den Pflanzen. Beim Phlox kann die Blühperiode verlängert werden, indem bereits vor der Blüte einige Triebe zurückgeschnitten werden. Dies fördert neue Austriebe, die später im Sommer blühen. Der Phlox blüht auf diese Weise etwas länger, jedoch insgesamt weniger üppig.
