Hintergrund der Preisanpassung bei BOMAG
BOMAG, ein führender Hersteller im Bereich der Verdichtungstechnik, wird ab Oktober 2007 die Preise für seine Produkte um mindestens drei Prozent anheben. Diese Anpassung ist eine Reaktion auf die anhaltend hohe internationale Nachfrage nach Rohstoffen wie Stahl und die damit verbundenen Preissteigerungen auf den Weltmärkten.
Die weltweit steigende Nachfrage nach Investitionsgütern führt zu einem verschärften Wettbewerb um essenzielle Rohstoffe und ausgewählte Zulieferkomponenten. Hinzu kommen erhöhte Energie- und Transportkosten, die die Preiskalkulation zusätzlich belasten.
„Die Kostenentwicklung lässt sich durch anhaltende Optimierungsprozesse und interne Einsparungen allein nicht mehr kompensieren“, erläutert Jörg Unger, Mitglied der Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb der BOMAG GmbH, die Notwendigkeit dieser Maßnahme.
Die neuen Preise treten mit Beginn des Geschäftsjahres im Oktober 2007 in Kraft. BOMAG ist spezialisiert auf Maschinen für die Erd-, Asphalt- und Müllverdichtung sowie Stabilisierer und Recycler. Das Unternehmen mit Sitz in Boppard gehört seit 2005 zur FAYAT Gruppe. Im Jahr 2006 erwirtschafteten rund 1.850 Mitarbeiter weltweit einen Umsatz von 550 Millionen Euro. BOMAG verfügt über sechs Niederlassungen in Deutschland und neun eigenständige Tochtergesellschaften. Der weltweite Vertrieb und Service der Maschinen wird durch über 500 Händler in mehr als 120 Ländern sichergestellt.