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Planungsgruppen für BUGA Mannheim 2023 starten

29.05.2013

Mit vier offenen Planungsgruppen startet Mannheim die nächsten Schritte zur BUGA 2023. Bürger, Politik und Vereine sollen gemeinsam die Grundlagen für die Entwicklung des Grünzugs und des Spinelli-Areals erarbeiten.

Mannheim startet Bürgerplanungen für Grünzug und Spinelli-Entwicklung

Die Vorbereitungen für die BUGA Mannheim 2023 nehmen weiter Gestalt an. Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen durch die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) sehen die Verantwortlichen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche und innovative Bundesgartenschau in Mannheim. Bereits 1975 war die Stadt Gastgeberin der Veranstaltung.

DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner bewertet die Ausgangslage positiv und verweist auf die Erfahrungen der Stadt mit früheren Großprojekten. Die Grundlage der Bewerbung entstand nach einem Gemeinderatsbeschluss Ende 2011 sowie einer anschließenden Machbarkeitsstudie. Nach Überarbeitungen in einer Gemeinderatskommission wurden die Eckpunkte Anfang 2013 mit großer Mehrheit verabschiedet.

Grünzug als zentrales Entwicklungsprojekt

Im Mittelpunkt der Planungen steht ein Grünzug im Nordosten Mannheims. Dieser soll unter anderem die Fläche der ehemaligen Spinelli-Kaserne als Frischluft- und Grünkorridor integrieren. Damit verbindet die Stadt ökologische Ziele mit einer langfristigen städtebaulichen Entwicklung.

"Mit solchen offenen Räumen kann Mannheim eine große Chance ergreifen, schöner zu werden - auch im Wettbewerb der Städte miteinander", so OB Dr. Kurz.

Für den weiteren Planungsprozess werden nun vier Bürgerplanungsgruppen eingerichtet. Sie befassen sich mit den Themenbereichen Au, Neckarsprung, Spinelli sowie Freiland Spinelli-Ost.

Bürgerbeteiligung im Fokus

Die offenen Planungsgruppen sollen die Rahmenbedingungen für einen späteren städtebaulichen Wettbewerb erarbeiten. Jede Gruppe setzt sich aus Vertretungen der betroffenen Nachbarschaften und Vereine, der Politik sowie der interessierten Bürgerschaft zusammen.

  • Zehn Vertretungen aus Nachbarschaften und Vereinen
  • Zehn Vertretungen aus Gemeinderat und Bezirksbeirat
  • Zehn Vertretungen aus der Bürgerschaft

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 10. Juni 2013 bei der Geschäftsstelle Konversion anmelden. Sollte die Zahl der Bewerbungen die verfügbaren Plätze überschreiten, erfolgt die Auswahl per Losverfahren.

Die Sitzungen der Planungsgruppen werden von neutralen Moderatoren begleitet. Bereits vor dem Start findet am 25. Juni um 18 Uhr im Ratssaal des Stadthauses ein öffentlicher Informationsabend statt. Dort werden die relevanten Planungsthemen vorgestellt und der Ablauf des Verfahrens erläutert.

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