Neuer Rhododendron-Hotspot und Gartengestaltung im Luisenpark
Die gärtnerische Leiterin des Luisenparks, Ellen Oswald, konzipierte diesen Bereich im Hinblick auf die BUGA Mannheim 2023. Der sogenannte „Rhododendron-Hotspot“ ermöglicht es Besuchern, die Rhododendren, deren griechischer Name „Rosenbaum“ bedeutet, inmitten von Bildhauerarbeiten zu erleben. Der schattige Standort ist für Rhododendren geeignet und wird durch Fuchsien ergänzt. Es wurden Inkarho-Rhododendren ausgewählt, die eine höhere Kalkverträglichkeit aufweisen als andere Arten.
Natürlich hat mich an dem Standort vor allem die Umpflanzung der Skulpturen gereizt. Ich habe versucht, aus verschiedenen Perspektiven für die Kunstwerke und einen Bilderrahmen aus Blüten zu machen.
Oswalds Gestaltung zielte darauf ab, die Kunstwerke mit einem floralen Rahmen zu versehen. Entlang des Skulpturenwegs existierten bereits Rhododendronbüsche, die teilweise über drei Meter hoch sind und eine Art „hinteren Bildrand“ bilden. Durch das Hinzufügen neuer Pflanzen entstand, beispielsweise bei der Bronze-Plastik „Figuren vor Block“ von Michael Irmer, ein floral-bildhauerisches Gesamtkunstwerk.
Historischer Rhododendrongarten und Bodenpflege für optimale Blüte
Besucher, die am Eingang Fernmeldeturm ankommen, finden direkt um die KlangOase herum den alten Rhododendrongarten. Dieser Bereich entwickelte sich seit der Bundesgartenschau 1975 zu einem Rhododendron-Wald mit haushohen Gehölzen in Farbtönen wie Flieder, Nude oder Elfenbeinweiß.
Für ein optimales Pflanzenwachstum und eine intensive Blüte führte das Grün-Team wiederholt Erdaustausche durch. Dies gewährleistet die für Rhododendren notwendige Bodenzusammensetzung mit einem sauren pH-Wert.


