Branchentreffen vor der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin
Ein Jahr vor der Eröffnung einer Bundes- oder Internationalen Gartenschau findet traditionell ein Treffen der Aussteller statt. In diesem Jahr versammelten sich 350 Gärtner in Berlin, um sich über die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 auszutauschen. Die IGA wird am 13. April 2017 in Berlin-Marzahn-Hellersdorf ihre Pforten öffnen.
Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hatte Vertreter von 13 gärtnerischen Sparten, des Garten- und Landschaftsbaus sowie Garten- und Landschaftsarchitekten eingeladen. Der Ausstellerinformationstag (AIT) hat sich inzwischen zu einem festen Branchentreffen entwickelt.
Austausch und Planung für die IGA
Bei diesem Treffen werden Züchtungen diskutiert und Kollegen vernetzen sich, um Themengärten zu gestalten oder Mustergräber für das Ausstellungsareal „Grabgestaltung und Denkmal“ zu bepflanzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die werbliche Nutzung des Auftritts während der Gartenschau, einschließlich der Möglichkeiten zur Bewerbung in regionalen Netzwerken und Printmedien.
In der Alten Börse begrüßten Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG, Staatssekretär Christian Gaebler, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der IGA Berlin 2017 ist, sowie Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) e.V., die anwesenden Gärtner, Floristen, Züchter und Pflanzenexperten. Renate Behrmann präsentierte das Gelände und wies auf weitere Ausstellungsmöglichkeiten hin. Vor der Führung über das IGA-Gelände durch das IGA-Team stellte Geschäftsführerin Katharina Langsch das Konzept der ersten Internationalen Gartenausstellung in der Hauptstadt vor.
Hohe Resonanz und Bedeutung für den Berufsstand
Die hohe Teilnehmerzahl überraschte Katharina Langsch:
Die Resonanz der Pflanzplanerinnen und Gärtner an der IGA knapp ein Jahr vorher ist überwältigend. Sie zeigt uns einmal mehr die große Bedeutung Berlins auch bei der „grünen“ Branche und lässt ahnen, dass wir hier im nächsten Jahr ein wirklich spannendes Gartenfestival in der Metropole erwarten dürfen.
Trotz wechselhaften Wetters befanden sich die Ausstellungsflächen in einem guten Zustand. Durch die frühe Bepflanzung wird für 2017 ein üppiges Ergebnis erwartet.
Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG, betonte die Bedeutung der Gartenschauen:
Die rekordverdächtige Zahl der Teilnehmenden zeigt, von welcher Bedeutung die Gartenschauen sind: für den „grünen“ Berufsstand sind sie ein einzigartiges Schaufenster, um einem Millionenpublikum die Qualität und Vielfalt ihrer gärtnerischen Erzeugnisse zu präsentieren.

