Naturschutz

Frauen im Naturschutz: Eine Würdigung

Prof. Beate Jessel vom BfN würdigt die entscheidende Rolle von Frauen im Naturschutz, sowohl historisch als auch aktuell. Ihr Engagement prägte die Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland maßgeblich und leistet weltweit wichtige Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Historische Beiträge und aktuelle Relevanz

Anlässlich des Weltfrauentages hebt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Rolle von Frauen im Naturschutz hervor.

Frauenpersönlichkeiten haben eine tragende Rolle in der Geschichte des Naturschutzes gespielt. Es ist an der Zeit, ihren Beitrag zur Entstehung des Naturschutzes in Deutschland angemessen zu würdigen. Auch weltweit leisten Frauen maßgebliche Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Jessel betont die Bedeutung von Frauen in den Anfängen des Naturschutzes. Mehrere Persönlichkeiten prägten die Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland maßgeblich:

  • Lina Hähnle (1851-1941) gründete den Bund für Vogelschutz.
  • Margarete Ida Boie (1880-1946) setzte sich als Schriftstellerin für einen sanften Tourismus auf den Nordseeinseln ein.
  • Theda Behme (1877-1961), Journalistin und Fotografin, engagierte sich gegen die Verunstaltung der Landschaft durch Außenreklame.
  • Elisabeth Rudorff (1879-1963) kämpfte für die Unterschutzstellung des niedersächsischen Mittelgebirges Ith.
  • Margot Büttner (1900-1987) war Mitbegründerin des Volksbundes Naturschutz.

Diese Frauen hinterließen deutliche Spuren und gaben wichtige Impulse für den Naturschutz.

Ausstellung zu visionären Frauen

Ab dem 8. März wird im Bundesumweltministerium in Berlin die Ausstellung „Ihrer Zeit voraus. Visionäre Frauen im Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz“ gezeigt.

08.03.2013

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