Naturschutz

Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft: Entwicklung und Herausforderungen

Die Landwirtschaft trägt in Deutschland neun Prozent zu den gesamten Treibhausgasemissionen bei. Obwohl seit 1990 ein deutlicher Rückgang verzeichnet wurde, hat sich die Reduktionsrate in den letzten 15 Jahren verlangsamt, was neue Herausforderungen für das Klimaschutzgesetz mit sich bringt.

Herausforderungen und Ziele im Klimaschutz

Die Landwirtschaft trägt in Deutschland neun Prozent zu den gesamten Treibhausgasemissionen bei. Seit 1990 konnte in diesem Sektor ein deutlicher Rückgang der Emissionen verzeichnet werden. Allerdings hat sich die Reduktionsrate in den letzten 15 Jahren verlangsamt, mit einem Rückgang von lediglich knapp vier Prozent.

Im Vergleich zu anderen Sektoren, in denen die Emissionen stärker gesenkt wurden, hat sich der relative Anteil der Landwirtschaft an den gesamten Klimagasen erhöht. Das Klimaschutzgesetz setzt für die Landwirtschaft das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 auf 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu reduzieren. Dies erfordert in den kommenden zehn Jahren Einsparungen von rund 16 Prozent.

Innerhalb der landwirtschaftlichen Emissionen spielen CO2-Emissionen eine untergeordnete Rolle. Die dominierenden Treibhausgase sind Methan und Lachgas, die zusammen fast 96 Prozent der Emissionen ausmachen.

18.12.2021

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