Verbände und Organisationen

COPA-COGECA tagt erstmals in Polen

Die europäische Arbeitsgruppe Blumen und Pflanzen traf sich in Warschau, um sich über den polnischen Zierpflanzensektor zu informieren. Themen waren Absatzförderung, invasive Arten und die Pflanzengesundheitsverordnung. Der Markt wurde positiv bewertet, doch der Arbeitskräftemangel bleibt eine Herausforderung.

Wichtige Themen und Marktentwicklungen im Fokus

Auf der Tagesordnung des Treffens standen Themen wie Absatzförderung, aktuelle Entwicklungen bei invasiven Arten und die Pflanzengesundheitsverordnung. Ebenso wurden Risikomanagementsysteme gegen Quarantäneorganismen diskutiert. Weitere Punkte waren die Reform des Mehrwertsteuersystems, die Auswirkungen des Brexits auf den Zierpflanzenmarkt sowie allgemeine Marktfragen.

Das Netzwerk agiert in Zusammenarbeit mit den Brüsseler Büros der Mitgliedstaatenorganisationen, COPA und weiteren Partnern als gemeinsame Vertretung des europäischen Zierpflanzenbaus gegenüber europäischen Institutionen.

Der Markt für Blumen und Pflanzen wurde von allen teilnehmenden Mitgliedstaaten als positiv bewertet. Eine Herausforderung für Unternehmen in allen Ländern stellt der Mangel an Arbeitskräften dar.

Einblicke in den polnischen Baumschulsektor

In Polen zeigt der Baumschulsektor eine positive Entwicklung. Er macht 34 Prozent des gesamten Absatzes von Blumen und Pflanzen aus und verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum. Zwischen 2002 und 2015 hat sich die durchschnittliche Betriebsgröße auf über zwei Hektar nahezu verdoppelt.

Der größte Zuwachs ist bei Stauden, Alleebäumen und Containerpflanzen zu beobachten. Die Anbaufläche für Rosen hat sich hingegen deutlich verringert. Der polnische Baumschulverband Związek Szkółkarzy Polskich organisierte für die Teilnehmer Einblicke in den polnischen Gartenbau.

Im Rahmen einer Exkursion besuchten die Teilnehmer die Baumschule des Clematiszüchters Marczyński, die ein umfangreiches Sortiment an Kletterpflanzen führt. Anschließend erfolgte ein Besuch der Baumschule Szmit, die auf 53 Hektar schwerpunktmäßig Gehölze und Stauden produziert und einen Schaugarten unterhält.

23.07.2018

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