Bedeutende Ereignisse für Waldeigentümer
Die Interforst 2018 in München bot eine Plattform für zentrale Themen der Forstwirtschaft und war Schauplatz bedeutender Veranstaltungen für Waldeigentümer. Die AGDW – Die Waldeigentümer war bei mehreren hochrangigen Terminen vertreten, darunter die Verleihung des 1. Deutschen Waldpreises und die Unterzeichnung des Bayerischen Waldpaktes.
Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW, wirkte als Jurymitglied und Moderator bei der Verleihung des 1. Deutschen Waldpreises mit. Dieser Preis zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich um die Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben. Ausgezeichnet wurden der Waldeigentümer Lutz Freytag, der Förster Florian Vögele und die Forstunternehmerin Sylvia Settekorn.
Dieser Preis ist eine großartige Initiative, da er die vielfältigen Stärken unserer Branche zeigt und das Scheinwerferlicht auf diejenigen richtet, die unsere Wälder vorbildlich bewirtschaften.
Die eingegangenen Bewerbungen und die Preisträger verdeutlichen den Unternehmergeist, die Kompetenz und das Engagement der Branche.
Ein weiterer Höhepunkt war das 100-jährige Jubiläum des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Bei dieser Veranstaltung, zu der über 1200 Gäste kamen, unterzeichneten Präsident Josef Ziegler, der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Waldpakt. Dieser Pakt trägt den Titel „Erklärung zur Stärkung der Bayerischen Forstwirtschaft und des ländlichen Raums – Zukunft für Bayerns Wälder“.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Strukturveränderung in unserer Branche ist dieser Waldpakt zukunftsweisend und eine große Unterstützung der rund 700.000 bayerischen Waldbesitzer.
Dies betonte zu Guttenberg, der auch Präsidiumsmitglied im Bayerischen Waldbesitzerverband ist.
Höhepunkt der Interforst war für uns natürlich die Unterzeichnung des Waldpaktes durch Ministerpräsident Dr. Markus Söder und unsere Forstministerin Michaela Kaniber. Der Ministerpräsident betonte die Bedeutung des Waldeigentums und sprach den Waldeigentümern in seiner Ansprache sein Vertrauen für ihren verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wald aus. Damit habe er den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern aus dem Herzen gesprochen. Der Waldpakt ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohl des Waldes in Bayern. Für den ländlichen Raum ist dies ein Meilenstein.
Ein Schwerpunkt des Waldpaktes liegt auf den 136 Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften in Bayern. Diese Einrichtungen dienen als Rückgrat für Klein- und Kleinstprivatwaldbesitzer.
Der organisierte Kleinprivatwald wird als starker Pfeiler im ländlichen Raum angesehen, der Wertschöpfung, Beschäftigung, stabile Wälder und einen nachhaltigen Rohstoff sichert. Die Interforst mit ihren über 450 Ausstellern, darunter zahlreiche Weltmarktführer, diente der Verbandsspitze der Waldeigentümer als wichtige Plattform. Zu Guttenberg und Ziegler nahmen an verschiedenen Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden teil.
Die Spitzen der Landesverbände sowie Mitarbeiter der AGDW-Geschäftsstelle waren ebenfalls in zahlreiche Veranstaltungen eingebunden. Die Interforst griff aktuelle Themen wie Digitalisierung, Fachkräftesicherung und die waldbauliche Anpassung an den Klimawandel auf und präsentierte technologische Neuerungen.
Damit war die Interforst erneut ein starker Impulsgeber: sie hat aktuelle Themen wie die Digitalisierung, die Fachkräftesicherung und die waldbauliche Anpassung an den Klimawandel aufgegriffen, und sie hat die ganze Bandbreite technologischer Neuerungen präsentiert. Mit der Verleihung des 1. Deutschen Waldpreises und mit der Unterzeichnung des Waldpaktes hatte diese Interforst für die Waldeigentümer darüber hinaus eine besondere Bedeutung.


