Aus- und Weiterbildung

15. corthum-Fachseminar: Aktuelle Themen im GaLaBau

Das 15. corthum-Fachseminar versammelte rund 100 Teilnehmer, die sich über aktuelle Praxisthemen im GaLaBau informierten. Die Veranstaltung bot Einblicke in Wurzelraumansprache, ressourcenschonende Bewässerung, Staudenpflanzungen und begrünbare Flächenbefestigungen.

Einblicke in aktuelle Praxisthemen des GaLaBau

Das 15. corthum-Fachseminar fand am 19. Februar 2020 in Marxzell-Pfaffenrot statt und versammelte rund 100 Teilnehmer. Landschaftsarchitekten, kommunale Entscheider und GaLaBau-Unternehmer informierten sich über aktuelle Praxisthemen wie Wurzelraumansprache, ressourcenschonende Bewässerung, erfolgreiche Staudenpflanzungen und begrünbare Flächenbefestigungen.

Die Veranstaltung ist mittlerweile so gefragt, dass die Plätze bereits kurz nach Versand der Einladung belegt sind. Bernward Pawliczak, Mitarbeiter bei corthum, bemerkte dazu:

Trotz großem Andrang möchten wir diesen familiären Rahmen auch in Zukunft beibehalten. Wir schätzen den persönlichen Kontakt zu unseren wissensdurstigen Gästen sehr und das soll so bleiben.

Dies erklärte Uwe Schönthaler auf die Frage nach einer möglichen Vergrößerung des Rahmens.

Effiziente Bewässerung im GaLaBau

Professor Dr. Stephan Roth-Kleyer von der Hochschule Geisenheim University sprach über Wasser als essenzielles Element. Er betonte die Bedeutung des Wassers für die Wirtschaft und das Leben, da es Bestandteil von Zellen und Medium biochemischer Stoffwechselprozesse ist. Nur etwa 2,5 Prozent des weltweiten Wasservorkommens ist Süßwasser, wovon der Großteil in Eiskappen, Gletschern und Grundwasser gebunden ist. Roth-Kleyer hob hervor, dass die Trinkwasserversorgung für einen Großteil der Menschheit noch immer nicht gesichert ist.

In Deutschland stehen jährlich rund 182 Millionen Kubikmeter Wasser zur Verfügung, wovon Industrie, Landwirtschaft, Kraftwerke und öffentliche Wasserversorger lediglich 24 Prozent nutzen. Roth-Kleyer zitierte Diplom-Ingenieur Bernd Roser vom Grünflächenamt Frankfurt, der für den Sommer 2018 eine um 33 Prozent erhöhte Sonnenscheindauer in Frankfurt feststellte. Dies führte zu Kronen- und Astdürren, Grünastbrüchen, Braunfärbung der Blätter sowie frühem Laub- und Fruchtfall. Die Langzeitschäden werden sich voraussichtlich erst in drei bis fünf Jahren zeigen. Die prognostizierten Anpassungskosten für die Grünpflege aufgrund des Klimawandels belaufen sich in Frankfurt auf 760.000 Euro, was 450.000 Euro über den bisherigen Ansätzen liegt.

Der Wissenschaftler betonte, dass eine sachgerechte Bewässerung in Kombination mit fachgerechter vegetationstechnischer Ausführung und klimatisch geeigneten Pflanzen die Grünflächen nachhaltig sichern kann. Er empfiehlt die druckkompensierte Tropfbewässerung als ökologisch und ökonomisch sinnvollste Form für automatisierte Bewässerungen. Roth-Kleyer verweist auf die FLL-Bewässerungsrichtlinien von 2015 für Planung, Installation und Instandhaltung von Bewässerungsanlagen.

Durch sachgerecht geplante und installierte Tropfbewässerungen lassen sich 30 bis 60 Prozent des benötigten Wassers einsparen. Dies resultiert aus verminderter Verdunstung, geringerem oberflächlichen Abfluss und fehlender Winddrift. Das System ermöglicht auch die effiziente Versorgung von Hängen und Böschungen. Kleinere Pumpenanlagen und Rohrleitungsdimensionen reduzieren zudem die Energiekosten. Roth-Kleyer plädiert für eine umsichtige und vorausschauende Planung von Neuanlagen sowie für notwendige Erhaltungsmaßnahmen wertvoller städtischer Grünflächen.

Erfolgreiche Staudenpflanzungen

Professor Dr. Bernd Hertle von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Leiter der Weihenstephaner Gärten, beleuchtete verschiedene Konzepte für Staudenpflanzungen. Der Erfolg basiert auf der Verknüpfung von Ökologie, Ökonomie, Funktionalität und Ästhetik. Bei der Ökonomie sind die zeitliche Kapazität und das Fachwissen der Pflegekräfte bereits in der Planung zu berücksichtigen. Ökologisch sinnvolle Pflanzengemeinschaften sollten den Standort schätzen und sich nicht gegenseitig beeinträchtigen.

Für Hertle ist die Gesamtsituation vor Ort der entscheidende Faktor. Der Boden, also die Vegetationstragschicht oder das Substrat, sowie das Klima mit Licht, Temperatur und Feuchtigkeit sind wichtige Einflussfaktoren. Hertle betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Erfassung dieser Bedingungen vor der Planung:

Das Rüstzeug für den Erfolg sind funktionierende Lebensgemeinschaften, das ist zwar altes Wissen, aber absolut kein veraltetes Wissen.

Die vorherrschenden Bedingungen bestimmen die Pflanzenauswahl. Hertle unterscheidet drei Strategietypen nach Grime: Ruderal-Strategen (meist ein- bis zweijährige Kulturfolger, kurzlebig, z.B. Mohn), Stress-Strategen (beherrschen Mangelsituationen, zäh, anpassungsfähig, benötigen keine Bewässerung) und C-Strategen (wettbewerbsfähig, konkurrierend, von Hertle als „Platzhirsche“ bezeichnet). Bei Stauden gibt es selten reine Typen, sondern attraktive Mischformen.

Fertige Staudenrezepte, die keine Denkleistung erfordern, existieren laut Hertle nicht. Die Standortbestimmung, einschließlich Niederschlagsmenge und das fachliche Potenzial der Pflegekräfte, entscheiden über die Eignung. Bei fehlenden Fachkräften in der Pflege kann eine „einartige Pflanzung“ aus Geranium macrorrhizum als Baumunterpflanzung eine gute Lösung sein. Driftpflanzungen erzeugen ästhetische Bilder. Flächenpflanzungen sind pflegeleichter als differenzierte Mosaikpflanzungen, da unerwünschte Beikräuter leichter zu identifizieren sind und Lücken durch funktionierende Arten gefüllt werden können. Pflanzungen nach Geselligkeitsstufen imitieren natürliche Lebensgemeinschaften mit Leitstauden, Füllstauden und Flächenpflanzen. Diese Konzepte erfordern jedoch viel Pflegewissen aufgrund ihrer Dynamik.

Bei modernen Stauden-Mischpflanzungen dominieren in den ersten Jahren kurzlebige Arten, die später durch ausdauernde Stauden abgelöst werden. Solche Pflanzungen können bei einer Pflege, die sich auf Unkrautbeseitigung und Dynamiksteuerung beschränkt, eine Lebensdauer von 15 Jahren und mehr erreichen. Hertle hob hervor:

Je höher die Dynamik in der Pflanzung ist, desto mehr pflegerisches Fachwissen ist gefordert.

Der langfristige Erfolg hängt von der Korrelation zwischen Pflanzenauswahl und Pflegekompetenz ab, wobei Letzteres oft unterschätzt wird. Fachkräfte müssen zwischen gewünschten und unerwünschten Pflanzen unterscheiden können. Individuelle Lösungen sind für Hertle die besten. Die Planung legt den Startpunkt fest, das Pflegepersonal ist für die Entwicklung zuständig. Hertle kritisiert, dass viele Planer die langfristige Entwicklung ihrer Staudenkonzepte nicht verfolgen, was zu wiederholten Fehlern führt. Er plädiert für mehr gärtnerisches Selbstbewusstsein in Planung, Anlage und Pflege von Staudenflächen. Hertle argumentiert, dass Fachwissen auch angemessen vergütet werden sollte.

Die Hypothese, im städtischen Umfeld nur trockenheitsverträgliche Stauden zu verwenden, hinterfragt der Wissenschaftler. Der innerstädtischen Erwärmung lässt sich am effektivsten durch Verdunstungskälte entgegenwirken. Frisches Grün im Stadtbild hat zudem einen psychologischen Wert, was ein Umdenken hin zu stressresistenten, grünen Lebensgemeinschaften erfordert.

Die „Geheimnisse“ der Wurzelraumansprache

Dr. Katharina Weltecke, Sachverständige für Baumstandorte und Forstwissenschaftlerin, ist Mitglied des Arbeitskreises Baum im Boden. Dieser Arbeitskreis veröffentlicht demnächst das „Praxishandbuch Wurzelraumansprache“. Das Handbuch behandelt die Lebensbedürfnisse von Bäumen im Boden, Störungen im Wurzelraum und deren Bedeutung für den Baum. Jedes Kapitel enthält Diagnose- und Beurteilungsmöglichkeiten sowie Musteraufnahmebögen. Ein separates Kapitel widmet sich der Frage „Wo sind die Wurzeln?“, ein weiteres baulichen Eingriffen im Wurzelbereich und der Interaktion mit Bauwerken. Weltecke ergänzte:

Am Ende des Buches wird auf verschiedene Bodenthemen, wie z. B. Mykorrhiza, Regenwürmer oder gesetzliche Grundlagen zum Boden- und Baumschutz, noch einmal vertiefend eingegangen.

Der Musteraufnahmebogen zur Wurzelraumansprache, ein Schlüssel zur Ansprache von Bodenschadverdichtung urbaner Baumstandorte und ein Muster-Wurzelprotokoll als wesentlicher Teil der baumfachlichen Baubegleitung, sind im Anhang des Buches enthalten und ab Mitte April kostenfrei online verfügbar.

Weltecke gab den Seminarteilnehmern einen Einblick in das Thema Bodenschadverdichtung, eine Hauptstörung im Wurzelraum von Stadtbäumen. Sie wies auf die Diskrepanz in den FLL-Baumkontrollrichtlinien hin, die 43 oberirdische, aber nur 11 unterirdische Merkmale zum Wurzelraum auflisten. Wurzeln benötigen im Feinwurzelbereich Sauerstoff; 25 bis 50 Prozent der produzierten Assimilate werden im Wurzelraum veratmet. Ein intakter Boden ermöglicht den Austausch von O2 und CO2. Belastungen durch Befahren reduzieren Hohlräume und Grobporen, was die Belüftung beeinträchtigt und die CO2-Konzentration im Boden erhöht. Weltecke erklärte, dass bereits 1 Prozent CO2 im Boden wurzelschädigend wirkt.

Sie verwies auf das Landschaftskunstprojekt „7000-Eichen“ von Joseph Beuys aus dem Jahr 1982 in Kassel. Untersuchungen zeigten, dass Baumhöhe und Durchmesser der Eichen mit der Bodenbelüftung korrelierten: Je besser die Bodenbelüftung, desto höher und dicker wuchsen die Bäume. Sauerstoffmangel im Boden führt zum Absterben von Feinwurzeln, was die Versorgung des Baumes beeinträchtigt und im schlimmsten Fall zum Absterben des Baumes führen kann.

Weltecke nannte deutliche Anzeichen für Verdichtung im Wurzelraum: Fahrspuren von Baumaschinen, PKWs oder LKWs, Pfützen, fehlender Aufwuchs, keine Regenwurmlosung sowie das Vorkommen von pflanzlichen Verdichtungszeigern wie Rotklee, Löwenzahn und Breitwegerich. Sie betonte die Wichtigkeit der Dokumentation bei der Entdeckung von Bodenschadverdichtung:

Wenn Baumkontrolleure und andere Baumverantwortliche auf einen Verursacher von Bodenschadverdichtung treffen, sollte unbedingt Ort, Uhrzeit und Verursacher namentlich festgehalten sowie ein Foto von der Situation gemacht werden. Dieser Protokollinhalt kann später unter Umständen erklären, warum dieser Baum Vitalitätsstörungen entwickelt.

Die Bodensonde oder ein Sondierstab ist ein wichtiges Hilfsmittel, um tieferliegende Verdichtungshorizonte aufzuspüren. Dies kann aufdecken, ob unter einer Rasenschicht ein verdichteter, nicht durchwurzelbarer Boden liegt. Da der Bodenwiderstand von Faktoren wie Bodenfeuchtigkeit abhängt, sollte gleichzeitig der Bodenwiderstand auf einer Referenzfläche untersucht werden. Verdichtungen können mit Tiefenpflug oder Mini-Bagger mit Reißzahn saniert werden, jedoch nur ohne Baumbestand. Druckluftlanzen können auch bei Baumbestand eingesetzt werden, um Risse im Boden zu erzeugen und die Belüftung zu verbessern. Die Erfahrungen damit sind jedoch unterschiedlich. Weltecke erwähnte, dass orientierende Untersuchungen eine Reduzierung der CO2-Konzentration im Boden zeigten, während eine andere Untersuchung auch auf einer unbehandelte Referenzfläche einen Rückgang feststellte, was die Wirksamkeit der Maßnahme in Frage stellt. Bohrlöcher und Belüftungsgräben mit Bodenaustausch sind weitere Maßnahmen, deren Verbesserung wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist.

Weltecke bezeichnet Pflanzen, die auf verdichteten Böden wachsen und diese mit ihrem intensiven Wurzelgeflecht durchdringen, als Ökosystem-Ingenieure. Nach dem Absterben der Wurzeln bleiben Poren zurück, die zur Belüftung des Bodens beitragen. Auch Regenwürmer gehören zu diesen Ökosystem-Ingenieuren und sind wichtige Partner im Boden. Weltecke betonte die Bedeutung von Nahrung für Regenwürmer:

Lassen Sie das Herbstlaub so irgendwie möglich in den Anlagen. Regenwürmer und andere Bodenorganismen zersetzen das Laub, so dass die darin gebunden Nährstoffe den Bäumen wieder zur Verfügung stehen. Außerdem erhöht Humus das Vermögen des Bodens Wasser zu speichern und weiterhin werden durch die Aktivität der Bodenlebewesen Poren geschaffen, durch die Wasser und Luft in den Boden eindringen können.

Urbane Baumscheiben können mit Pflanzen wie Leguminosen, Sonnenblumen oder Phacelia bepflanzt werden, die mit ihren tiefen, dichten Wurzeln Bodenporen schaffen (Phytomelioration). Da noch nicht ausreichend bekannt ist, welche Pflanzen gut auf städtischen Baumstandorten wachsen, ist die Ausbringung von Mischungen mit verschiedenen verdichtungstoleranten, tief und intensiv wurzelnden Pflanzen sinnvoll. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Baumscheiben weniger betreten und somit weniger verdichtet werden. Weltecke freut sich auf ein neues DBU-Forschungsprojekt zur „Sanierung von Bodenschadverdichtung urbaner Baumstandorte (SANURBAUM)“ an der HAWK in Göttingen, das sie betreut. Der Arbeitskreis Baum im Boden plant zudem ein weiteres Buch zu Sanierungsmöglichkeiten.

Begrünbare Flächenbefestigungen

Thomas Leopoldseder vom Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau stellte die neuen FLL-Richtlinien für Planung, Bau und Instandhaltung von begrünbaren Flächenbefestigungen vor. Ein Hauptpunkt der Überarbeitung war die Anerkennung solcher Flächenbefestigungen durch die Feuerwehr, die in der Ausgabe von 2008 noch nicht geregelt war. Die aktuellen Richtlinien umfassen die Nutzungskategorien N 1 bis N 3 sowie die spezielle Kategorie NFW für die Feuerwehr.

  • N 1: Terrassen, Wege und Sitzplätze.
  • N 2: Belastung durch PKWs bis zu 3,5 Tonnen (Garageneinfahrten, Stellplätze).
  • N 3: Gelegentliche Befahrung mit Fahrzeugen bis 20 Tonnen.

Flächenbefestigungen für die Feuerwehr (NFW) können Punktlasten von bis zu 800 kN pro Quadratmeter und Achslasten von 10 Tonnen aufweisen. Leopoldseder betonte, dass diese Flächen besonderen bautechnischen Anforderungen unterliegen und einen messtechnischen Nachweis erfordern, da bei hoher Verkehrslast ein hohes Verformungsmodul auf der Tragschicht notwendig ist.

Zu den begrünbaren Belägen gehören Kunststoffwabenelemente, Rasenklinker, Rasengittersteine und Pflaster mit Rasenfugen. Die Richtlinien enthalten Schichtaufbauempfehlungen mit Beispielen. Auch für die Erstellung von Schotterrasen gibt es Empfehlungen. Materialeigenschaften wie Körnung, Anteil organischer Substanz, Wasserdurchlässigkeit und Wasserkapazität sind in Tabellen definiert und können bei der Anlieferung der Vegetationstragschicht geprüft werden. Beim Einbau sind weitere Kennwerte, wie die Tragfähigkeit, vom Verarbeiter auf der Baustelle einzuhalten. Leopoldseder wies darauf hin, dass eine Kontrollprüfung eine besondere Leistung ist und extra ausgeschrieben werden muss. Für Feuerwehrflächen empfiehlt er die Beauftragung eines unabhängigen Gutachters. Mit diesem Qualitätsnachweis akzeptiert die Feuerwehr mittlerweile Schotterrasen. Bei diesen Flächen ist der Anteil an organischer Substanz in der Substratmischung auf 1 Prozent reduziert, und die Bauweise ist keine Einfachbauweise mehr. Rasenfilz und andere organische Substanzen sind regelmäßig zu entfernen, der Bewuchs ist auf 10 Zentimeter Höhe beschränkt, und beim Winterdienst ist der Schnee weitestgehend zu entfernen.

Die Anerkennung durch die Feuerwehr führte zu bautechnisch optimierten Bauweisen, die nicht für alle Anwendungen eine vegetationstechnisch optimale Lösung darstellen. Die einzusetzenden Deckschichten sowie Saatgut und Saatgut-Mischungen sind jedoch klar definiert. Leopoldseder, der an den Richtlinien mitgearbeitet hat, erklärte:

Bei den Rasengitter-Steinen mussten wir im Vergleich zur Richtlinie aus dem Jahr 2008 mit der Stärke zulegen, da diese bei höheren Belastungen gerne brechen. Für die Kunststoffelemente, die altersbedingt zur Versprödung neigen, empfehlen wir nun eine Überdeckung mit Bettungs- und Füllsubstrat.

Leopoldseder betonte, dass FLL-Richtlinien keine zwingenden gesetzlichen Vorgaben sind. Individuelle Absprachen mit dem Auftraggeber sind möglich, sollten aber schriftlich festgehalten werden. Richtlinien sind keine Lehrbücher, sondern verweisen auf andere Regelwerke und Normen. Sie bieten Standardlösungen, um detaillierte Festlegungen im Einzelvertrag zu vermeiden, schließen aber andere Ausführungsvarianten nicht aus. Alle FLL-Richtlinien und Regelwerke sind online erhältlich.

Johannes Prügl vom Bodeninstitut aus Au in der Hallertau moderierte die Veranstaltung und entlockte den Referenten sowie dem Publikum weiteres Fachwissen.

15.03.2020

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