Erfolgreiches Jahr und zukünftige Projekte
Das Coreum verzeichnete im vergangenen Jahr über 20.000 Besucher und führte zahlreiche Schulungen, Seminare, Praxistage und Workshops durch. Insgesamt wurden fast 18.000 Mittagessen ausgegeben. Die Einrichtung übertraf damit die selbst gesteckten Ziele für das Jahr 2019.
Zu den bisherigen Schwerpunkten zählten Maschinen-Ausstellungen und Themenparks, darunter das Coreum Forum, der Bauma-Park, die Arena sowie Demobaustellen für Tiefbau, Spezialtiefbau, GaLaBau, Verkehrswegebau, Abbruch, Gewinnung und Umschlag. Diese erstrecken sich über eine Gesamtfläche von mehr als 120.000 Quadratmetern. Dort werden Maschinen, Anbaugeräte und Technologien dauerhaft präsentiert und können in einer realen Praxisumgebung getestet werden.
Für die kommende Zeit sind weitere Entwicklungen geplant. Dazu gehören die Eröffnung des Recycling-Parks, die Neugestaltung der Demobaustelle für den GaLaBau und die Weiterentwicklung der Fahrertrainings. Zudem soll in diesem Jahr mit dem Bau eines Hotels begonnen werden, das 134 Zimmer umfassen wird.
Wachstum und Partnerschaften
Das Coreum hat seine Funktion als Plattform für Innovationen, Veranstaltungen und als Treffpunkt für die Bereiche Bau, Umschlag und Recycling ausgebaut. Entwickler, Hersteller, Dienstleister, Verbände und Experten aus der Branche haben Interesse an Kooperationen signalisiert. Die Zahl der Partner ist auf 35 gestiegen, darunter Neuzugänge wie der Sensorik-Spezialist ifm, ELA Container, der Hersteller für mobile Wägetechnik VEI und Optimas Spezialmaschinenbau im Bereich Pflasterverlegung.
Die zentrale Lage des Coreums in Deutschland wird als vorteilhaft für neue Ideen, Veranstaltungen, Schulungen, Weiterbildungen, Workshops und Konferenzen beschrieben. Besucher haben die Möglichkeit, Technologien, Maschinen und Lösungsentwicklungen vor Ort zu testen, Anwendungen zu besprechen und weiterzuentwickeln.
Impulse für die Branche
Das Coreum versteht sich als Impulsgeber und Weiterbildungsstätte für die Bau-, Recycling- und Umschlagbranche. Das Team um Geschäftsführerin Kathrin Kiesel und Bereichsleiter Björn Hickmann entwickelt eigene Branchen-Events. Dazu zählt die Digitalkonferenz „Bits and Machines“ (BAM), die bereits Ende Januar stattfand, um das Thema Digitalisierung zu behandeln. Die nächste BAM ist für den 26. bis 27. Januar 2021 geplant.
Im „Arbeitskreis vernetzte Maschinen“ arbeiten Maschinen- und Anbaugerätehersteller, Softwareentwickler und Anwender gemeinsam an Problemlösungen, die auf der Demobaustelle erprobt werden können.
Die Ergebnisse dieser Arbeitskreise wird die Anwender und damit die gesamte Branche voranbringen.
Dies betont Kathrin Kiesel. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und jeden Besuch zu einem Erlebnis zu machen, das die Besucher persönlich und beruflich weiterbringt.
