Der Handel verzeichnet einen Umsatzrückgang von 6,5 Prozent, im Baugewerbe sind es 5,8 Prozent und im Verarbeitende Gewerbe 4,2 Prozent. Das Gastgewerbe bleibt mit plus 2,0 Prozent die einzige der betrachteten Branchen mit einem leichten Zuwachs, wobei hier voraussichtlich ein zusätzlicher Feiertag im Vergleich zum Vorjahresmonat umsatzsteigernd gewirkt haben dürfte. In der Betrachtung nach Unternehmensgrößen sind die Kleinstunternehmen mit einem Minus von 5,0 Prozent am stärksten von rückläufigen Umsätzen betroffen. In kleinen Unternehmen sinken sie um 0,9 Prozent. Bei mittleren Unternehmen liegt der Wert mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent dagegen leicht über dem Vorjahresniveau.
Die Löhne und Gehälter steigen nach wie vor, wenn auch nicht mehr in der Intensität der vergangenen Monate. Im Vergleich zum Vormonat sinken sie sogar um 0,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr steht dahinter aber ein Anstieg von 4,4 Prozent. Die Branche mit den größten Lohnzuwächsen bleibt das Gastgewerbe mit 7,3 Prozent. Nach Unternehmensgrößen betrachtet ist die Zunahme bei mittleren Unternehmen mit 5,4 Prozent am höchsten. Die Beschäftigung bleibt insgesamt nahezu stabil. Saison- und kalenderbereinigt geht der Wert sowohl im Vergleich mit dem Vormonat als auch mit dem Vorjahr um 0,1 Prozent leicht zurück. Lediglich bei den Kleinstunternehmen ergibt sich im Vorjahresvergleich ein leichter Zuwachs von 0,7 Prozent, während die Gesamtbeschäftigung im Mittelstand insgesamt weitgehend stagniert.
