Erfolge und Reichweite der Initiative „Natur im Garten“
Landesrat Martin Eichtinger hob die Rolle Niederösterreichs im Bereich der ökologischen Gartengestaltung hervor. Seit Beginn der Aktion wurden über 15.500 „Natur im Garten“-Plaketten vergeben. Das Gartentelefon verzeichnete im Jahr 2018 knapp 40.000 Anfragen für fachmännischen Rat. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Bewegung und den Auftrag, sie weiter in die Gärten Niederösterreichs, Österreichs und Europas zu tragen.
Wir haben seit Beginn der Aktion 15.500 ‚Natur im Garten‘-Plaketten verliehen und knapp 40.000 Menschen fragten heuer beim Gartentelefon um fachmännischen Rat an. Diese Zahlen sind ein klarer Auftrag, die Bewegung weiterhin in die Gärten Niederösterreichs, Österreichs und Europa zu bringen.
Wolfgang Sobotka, Präsident der „European Garden Association – Natur im Garten International“, betonte die wachsende Anerkennung der Aktion. In den vergangenen 19 Jahren hat sich die Idee der ökologischen Pflege zu einer inneren Haltung entwickelt und ist von Niederösterreich aus zu einer europäischen Bewegung geworden.
In den vergangenen 19 Jahren hat sich die Idee der ökologischen Pflege zu einer inneren Haltung entwickelt. Die Aktion ist von Niederösterreich aus zu einer europäischen Bewegung geworden. Und wir werden weiter hart daran arbeiten, dass wir gemeinsam die Vielfalt unserer Natur bewahren und den Menschen den Kreislauf der Natur vermitteln.
Niederösterreich als kommunaler Vorreiter
Alfred Riedl, Präsident des Niederösterreichischen und Österreichischen Gemeindebundes sowie des Vereins „Natur im Garten“, verwies auf die Vorbildfunktion Niederösterreichs auf kommunaler Ebene. In Niederösterreich pflegen 138 Gemeinden ihre Parks und Grünräume nach den „Natur im Garten“-Kriterien. Dies bedeutet den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie auf Torfprodukte.
Die internationale Fachtagung markierte das Saisonende von „Natur im Garten“. Rund 250 Teilnehmer nutzten in Langenlois die Gelegenheit zum Austausch mit internationalen Experten. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Landesrat Martin Eichtinger, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Claudia Dalbert, Vereins-Präsident Alfred Riedl, Vereins-Obmann Christian Rädler, Reinhard Kittenberger und Karl Ploberger.
