Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Naturtourismus ist in Bayern auf dem Vormarsch. Zum Erhalt eines intakten Wandernetzes sind insgesamt zusätzlich 200.000 Euro im Entwurf des Doppelhaushalts 2019/2020 vorgesehen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu bei der Jahrestagung des Wanderverbandes Bayern in Bischofsgrün:

Jahrestagung des Wanderverbandes Bayern (© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)

"Attraktive und authentische Naturerlebnis-Angebote leisten einen wertvollen Beitrag für einen umwelt- und klimaverträglichen Tourismus in Bayern. Ein intaktes Wandernetz liegt mir am Herzen. Wanderwege führen die Menschen raus in die Natur. Wenn man die Natur mit allen Sinnen spüren kann, lernt man sie zu lieben und zu schützen. Wenn Wanderer auf den Wegen bleiben, schonen sie Tiere und Pflanzen. Für die Erhöhung der Fördermittel zur Pflege der Wanderwege in Bayern habe ich mich deshalb bei den Haushaltsverhandlungen persönlich eingesetzt. Bis zu 100.000 Euro pro Jahr sollen künftig für den Erhalt des Wegenetzes zusätzlich zur Verfügung stehen. Mit diesem deutlichen Plus stärken wir auch den Naturtourismus in Bayern nachhaltig."

Zuwendungsempfänger sind gemäß der Förderrichtlinien der Wanderverband Bayern und der Deutsche Alpenverein. Glauber: "Ich schätze die Leistungen der Vereine zum Erhalt des Wanderwegenetzes in Bayern sehr. Das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder verdient Dank und Anerkennung." Insgesamt stehen vorbehaltlich der Beschlussfassung des Landtags als Haushaltsgesetzgeber für die Instandhaltung und Beschilderung von Wanderwegen in Bayern bis zu 400.000 Euro im Jahr zur Verfügung. Vor Gewährung dieser Fördermittel ist insbesondere noch eine Anpassung der Förderrichtlinien erforderlich.

Zusätzlich fördert der Freistaat auch die ökologische Aufwertung von Wanderheimen mit bis zu 75.000 Euro je Unterkunft.

 

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