Weltpremiere für neue Sicherheitssysteme
Schon traditionell ist der Sprinter Vorreiter für Fahrer-Assistenzsysteme. Fünf neue Assistenzsysteme - darunter Weltpremieren für Transporter - helfen beim neuen Sprinter, die Zahl der Unfälle noch weiter zu verringern. Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmäßige Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist) und die optional erhältlichen Assistenzsysteme Abstands-Warnassistent (COLLISION PREVENTION ASSIST) und der Totwinkel-Assistent (Blind Spot Assist). Neu sind außerdem der Fernlicht-Assistent (Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist). Die Entwickler von Mercedes-Benz sind sich sicher: Die elektronischen Helfer werden sich in der Van-Klasse äußerst positiv auf das Unfallgeschehen auswirken. Der Seitenwind-Assistent wird als Funktion des elektronischen Stabilitätsprogramms Bestandteil der Serienausstattung. Die anderen Assistenzsysteme sind als Einzelextras bzw. in logisch zusammengestellten Paketen bestellbar. Damit kann jeder Käufer seinen Sprinter individuell für den jeweiligen Einsatz konfigurieren. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz die Fahrdynamik des Sprinter nochmals erhöht. Eine Absenkung des Fahrwerks verringert Luftwiderstand, Verbrauch und erleichtert das Be- und Entladen.
Weltweit erster Transporter nach der künftigen Abgasstufe Euro VI
Als erster Transporter tritt der neue Sprinter mit einer kompletten Motorenpalette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Sie bedeutet eine drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse. Der Sprinter erreicht die scharfen Grenzwerte mit BlueTEC-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung ins Abgas. Sie hat sich bereits in mehreren 100 000 Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz bewährt. Unverändert bleibt das Leistungsangebot der Dieselmotoren: Es setzt sich aus Vier- und Sechszylindern mit einer Spanne von 70 kW (95 PS) bis 140 kW (190 PS) zusammen. Die Entwickler haben die zusätzliche Abgasnachbehandlung zu einer Optimierung des Einspritzverlaufs, der Verbrennung und des Ladedrucks genutzt. Daraus resultieren ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch und ein leiseres Verbrennungsgeräusch. Zusätzlich wurden die Antriebs- und Nebenaggregate konsequent auf niedrigen Verbrauch getrimmt. Das betrifft Getriebe, Hinterachse oder auch ein intelligentes Generatormanagement. Alternativ zu den Dieselmotoren gibt es den Mercedes-Benz Sprinter auch mit einem aufgeladenen Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung in der Abgasstufe Euro VI. Er leistet aus 1,8 l Hubraum 115 kW (156 PS). Von diesem Motor abgeleitet ist eine Erdgas-Ausführung mit identischer Leistung. Die Kraftübertragung übernimmt entweder das Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear oder die Siebengang-Wandlerautomatik 7G-TRONIC PLUS, die einzige ihrer Art in einem Transporter.

