Vielseitige Einsatzmöglichkeiten des Multicar M29
Der multifunktionale Schmalspurgeräteträger Multicar M29 ist für verschiedene Aufgabenbereiche konzipiert. Sein modulares Konzept ermöglicht einen flexiblen Einsatz, insbesondere dort, wo Wendigkeit und eine kompakte Bauweise erforderlich sind. Dies betrifft den Garten- und Landschaftsbau, den kommunalen Bereich sowie die Entsorgungswirtschaft.
Das Fahrzeug erreicht eine Geschwindigkeit von 62 km/h und ist auf Wirtschaftlichkeit im Betrieb ausgelegt.
Ganzjährige Einsatzmöglichkeiten
Der Multicar M29 kann durch eine Vielzahl von An- und Aufbaugeräten für unterschiedliche Jahreszeiten und Aufgaben genutzt werden. Dazu gehören Kehrarbeiten im Frühling, Grünflächenpflege im Sommer, Laubbeseitigung im Herbst, Räumungsarbeiten im Winter sowie Transporte über das gesamte Jahr hinweg. Die Kopplung der Geräte erfolgt mit wenigen Handgriffen und der Antrieb über die leistungsfähige Hydraulik des Fahrzeugs.
Mit einer Breite von 1,33 m und einem Wendekreis von 3,25 m, ermöglicht durch Allradlenkung, ist der Geräteträger auch auf engen Wegen einsetzbar. Er kann Nutzlasten von bis zu 3,2 Tonnen transportieren.
Sicherheitsausstattung
Das Sicherheitskonzept des Multicar M29 orientiert sich an Standards, die auch für Lastkraftwagen gelten. Die Fahrerkabine bietet Insassenschutz, der in Sicherheitstests nach ECE-R29 durch die DEKRA bestätigt wurde. Zur Ausstattung gehören Allradantrieb, Scheibenbremsen, ein Hydrostat-ABS und hoch belastbare Achsen, die ein stabiles Fahr- und Bremsverhalten gewährleisten.
Serienmäßig integriert sind Tagfahrlicht, großflächige Reflektoren und eine LED-Rundumkennleuchte.
Arbeitsbedingungen und Bedienung
Die Kabine bietet trotz kompakter Fahrzeugabmessungen Raum für Fahrer und Beifahrer. Dazu gehören ein ergonomischer Fahrersitz mit individueller Einstellbarkeit, eine Klimaanlage und eine Geräuschdämmung. Großzügige Front- und Seitenfenster sowie ein Heckfenster und optimal dimensionierte Spiegel ermöglichen eine gute Sicht auf Anbaugeräte und das Arbeitsumfeld.
Die Steuerung erfolgt über ergonomisch konzipierte Funktionen. Der stufenlose hydrostatische Fahrantrieb und die Gerätefunktionen werden zentral über einen Joystick und Tasten bedient. Assistenzsysteme unterstützen die Bedienung, wodurch sich der Fahrer auf die Umgebung konzentrieren kann.
Ein Merkmal ist der hydrostatische Fahrantrieb mit variabler hydrostatischer Bremskraft. Über einen dreistufigen Wippschalter kann der Fahrer die Verzögerungsstärke des hydrostatischen Fahrantriebs einstellen, um die Betriebsbremse zu unterstützen. Dies schont die Betriebsbremse bei starkem Gefälle und hoher Nutzlast, reduziert den Verschleiß und erhöht die Sicherheit.
Eine mechanische Untersetzung im hydrostatischen Fahrantrieb ermöglicht eine feinere Anpassung der Arbeitsgeschwindigkeit und bietet zusätzliche Zugkraftreserven, insbesondere an Steigungen.

