Der Wettbewerb und seine Anforderungen an die Teilnehmer
Die angehenden Landschaftsgärtner haben 15 Stunden Zeit, um auf einer Fläche von jeweils 16 m² einen Gartenausschnitt zu gestalten. Die Aufgabe umfasst den Bau einer Palisadenmauer als Sitzelement, die Verlegung von Polygonalplatten aus brasilianischem Quarzit und die Errichtung einer Stützmauer aus Betonsteinen. Eine Bepflanzung im Stil eines Heidegartens ist ebenfalls Teil der Aufgabe.
Die Zweierteams, die sich zuvor in ihren jeweiligen Bundesländern qualifiziert haben, demonstrieren dabei ihre landschaftsgärtnerischen Fachkenntnisse. Dazu gehören Vermessung, verschiedene Pflanz- und Pflasterarbeiten, Wegebau und der Umgang mit Naturstein.
Der Druck, diese Aufgabe in der vorgegebenen Zeit und vor Publikum fachlich korrekt zu bewältigen, wird enorm sein. Eine kluge Taktik für die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist am Ende ausschlaggebend.
Dies äußerte Michael Bauer, GaLaBau-Unternehmer und Planer, der die Wettbewerbsaufgabe konzipiert hat. Neben fachlichem Know-how sind somit auch Nervenstärke und Teamfähigkeit gefragt.
Eine elfköpfige Jury, bestehend aus Ausbildungsverantwortlichen der teilnehmenden Bundesländer, bewertet nicht nur das Endergebnis. Sie beobachtet die Teams auch während des Wettbewerbs hinsichtlich harmonischer Zusammenarbeit, Einhaltung der Arbeitssicherheitsvorschriften und dem Umgang mit Werkzeugen und Materialien.
Ziele des Wettbewerbs und Nachwuchsförderung
Mit diesem Wettbewerb wollen wir Werbung für den Beruf „Landschaftsgärtner“ und die vielfältigen Leistungen unserer Branche machen. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, gut zu sein.
So Stefan Mingramm, Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband für den Garten- und Landschaftsbau Berlin und Brandenburg (FGL). Der FGL richtet den diesjährigen Wettbewerb gemeinsam mit seinem Schwesterverband aus Sachsen-Anhalt aus.