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Deutscher SPIELRAUM-Preis geht nach Hamburg-Wilhelmsburg

04.11.2013

Der Inselpark Hamburg gewinnt den Deutschen SPIELRAUM-Preis 2013 mit einem innovativen Konzept aus Bewegung, Sport und Erholung. Die Anlage gilt als richtungsweisend für moderne Freiraumgestaltung im urbanen Raum.

Inselpark setzt Maßstäbe für Bewegung und Freiraumgestaltung

Der Inselpark im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist mit dem ersten Preis des Deutschen SPIELRAUM-Preises 2013 ausgezeichnet worden. Die Anlage entstand im Zuge der Internationalen Gartenschau Hamburg und steht seit 2014 als öffentlicher Park zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die „Welt der Bewegung“ mit vielfältigen Angeboten für unterschiedliche Nutzergruppen.

Das Konzept umfasst insgesamt elf Bewegungsgärten, eine Skatearena sowie eine Multisportanlage. Die Gestaltung folgt einer klaren Dramaturgie aus Aktivität und Ruhe sowie aus lauten und leisen Bereichen. Gleichzeitig werden Angebote für verschiedene Altersgruppen miteinander kombiniert und in eine abwechslungsreiche Freiraumstruktur integriert.

Innovatives Konzept für moderne Freiräume

Besonders überzeugte die Jury die Weiterentwicklung vom klassischen Sportpark hin zum ganzheitlichen Ansatz des „Parksports“. Dabei wurde die langfristige Nutzung des Areals bereits in der Planung berücksichtigt und konsequent umgesetzt. Die Verbindung von Bewegung, Natur und sozialer Interaktion gilt als richtungsweisend für die Freiraumgestaltung.

Die Gestaltung verbindet materielle Elemente mit grünen Strukturen und schafft so abwechslungsreiche Aufenthalts- und Bewegungsräume. Diese Kombination fördert sowohl sportliche Aktivität als auch Erholung und stärkt die Aufenthaltsqualität im urbanen Umfeld nachhaltig.

Weitere ausgezeichnete Projekte

Neben dem Hauptpreisträger wurden drei zweite Preise vergeben. Ausgezeichnet wurden Projekte in Würzburg, Herne und Kiel, die jeweils durch ihre gestalterische Qualität und ihre funktionalen Bewegungsangebote überzeugten. Sie zeigen unterschiedliche Ansätze, wie Spiel- und Bewegungsräume in bestehende Stadtstrukturen integriert werden können.

Zwei Sonderpreise gingen an Projekte in Wiesbaden und München. Weitere Auszeichnungen erhielten vier Projekte, darunter Anlagen in Engelskirchen, Bremen, Hamburg-Harburg und Berlin. Sie verdeutlichen die große Bandbreite an innovativen Konzepten im Bereich der Bewegungsräume.

Preisverleihung auf der FSB in Köln

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Internationalen Fachmesse FSB in Köln statt. Der Wettbewerb wurde bereits zum zehnten Mal ausgelobt und richtet sich an Projekte mit modellhaftem Charakter für die Gestaltung von Spiel- und Bewegungsräumen.

Auslober ist die Fachzeitschrift STADT und RAUM in Kooperation mit der GALK und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Der Wettbewerb ist mit Sachpreisen im Gesamtwert von rund 21.000 Euro dotiert, wobei der Hauptpreis mit 8.500 Euro ausgestattet ist.

„Beeindruckend war das hohe Innovationspotential der Konzepte und Projekte und die Konsequenz, mit der die verantwortlichen Planer und Träger diese realisiert haben.“

Unter dem Leitthema „Raum und Bewegung“ würdigt die Auszeichnung Projekte, die Bewegung fördern und gleichzeitig identitätsstiftend auf ihr Umfeld wirken. Damit setzt der Wettbewerb wichtige Impulse für die Weiterentwicklung moderner Freiraumkonzepte im urbanen Raum.

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