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Deutsches Sommergemüse wirbt in Berlin für heimische Qualitäten

Überdimensionale Gemüsefiguren warben in Berlin für heimische Produkte. Die Aktion der BVEO hob die Vorteile regionaler Erzeugnisse hervor, darunter kurze Transportwege, bessere Klimabilanz und intensiverer Geschmack. Ziel war es, Verbraucher zum Konsum von mehr heimischem Gemüse anzuregen.

Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ in Aktion

In den letzten Tagen waren in Berlin überdimensionale Gemüsefiguren unterwegs, die auf die Qualitäten heimischer Produkte aufmerksam machten. Tomate, Gurke, Champignon, Karotte und Paprika besuchten den Berliner Hauptbahnhof, das Brandenburger Tor und den Alexanderplatz. Die Aktion zielte darauf ab, Verbraucher zum Konsum von mehr heimischem Gemüse anzuregen.

Die sogenannten „Walking Acts“ mischten sich auch unter die Besucher des Veganen Volksfestes und nahmen am „Zug der Liebe“ teil. Alle Strecken wurden dabei mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Die Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) initiierte diese Aktion, um die Vorteile heimischer Erzeugnisse hervorzuheben.

Heimisch angebautes Gemüse profitiert von kurzen Transportwegen, was zu einer besseren Klimabilanz führt. Zudem ermöglicht dies eine reifere Ernte und somit einen intensiveren Geschmack. Der Anbau in Deutschland sichert Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaft.

Die Qualität unserer Gemüse-Produkte ist ebenso exzellent wie ihre Verkaufsargumente. Das hat unser zweibeiniges Sommergemüse wunderbar gezeigt und auch, dass es gute Laune macht!

Dies betonte Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der BVEO. Er hob zudem die Bedeutung der Landwirtschaft als Wirtschaftsfaktor für Deutschland hervor und verwies auf die Unterstützung der heimischen Landwirte und Gärtner durch solche Initiativen.

Anbaugebiete und Verbrauch von Gemüse in Deutschland

Die meisten heimischen Gemüsearten werden bundesweit angebaut, wobei es regionale Schwerpunkte gibt. Bei Salatgurken, von denen in Deutschland 61.000 Tonnen erzeugt wurden, liegt der Norden, insbesondere die Region um Papenburg, an erster Stelle. Es folgen der Westen, die Mitte, der Süden und der Osten Deutschlands.

Bei Tomaten sind Süd-, West- und Mitteldeutschland führend in der Produktion. Sie trugen maßgeblich dazu bei, den Bedarf der Verbraucher zu decken, wobei 103.000 Tonnen aus heimischem Anbau stammten.

Das Gemüse-Ranking des Pro-Kopf-Verbrauchs im Jahr 2018 zeigt folgende Verteilung:

  • Tomaten (27,5 kg)
  • Möhren/Karotten (10,6 kg)
  • Zwiebeln (8,7 kg)
  • Gurken (6,5 kg)
  • Weiß- / Rotkohl (5,3 kg)
  • Kopf- & Eisbergsalat (2,5 kg)
  • Wirsing, Chinakohl, Kohlrabi (2,4 kg)
  • Blumen-, Grünkohl, Broccoli (2,1 kg)
  • Bohnen (2,1 kg)
  • Champignons (1,9 kg)

29.08.2019

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