Rekordbeteiligung und vielfältige Projekte
Der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb wurde zum achten Mal durchgeführt. Die größte Beteiligung zeigten in diesem Jahr Schul- und Jugendclub-Gärten mit 109 Beiträgen, gefolgt von Kitagärten mit 80 Beiträgen sowie Privatgärten und Gärten von Mietwohnungen mit 59 Beiträgen. Alle Projekte sind auf der Wettbewerbsseite einsehbar.
Neben den Pflanzaktionen war auch die Informationsarbeit vor Ort ein Bestandteil des Wettbewerbs. Die Teilnehmer konnten durch Social-Media-Posts, Gartenführungen oder Pressemitteilungen auf ihre Projekte aufmerksam machen. Ziel dieser Kommunikation ist die Verbreitung von Wissen über naturnahes Gärtnern und die Förderung der biologischen Vielfalt.
Ich freue mich riesig über die große Beteiligung. Die zahlreichen Beiträge aus Kitas und Schulen zeigen, dass wir vor allem auch junge Menschen erreichen. Das ist so wichtig, um ihnen den Wert der biologischen Vielfalt zu vermitteln.
Dies erklärte Julia Sander, Koordinatorin des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs.
Bewertungskriterien und Jury
In den kommenden Wochen wird eine Jury, bestehend aus Experten der Naturgartenszene und ehemaligen Gewinnern, die eingereichten Beiträge sichten und die Preisträger ermitteln. Die Bewertung erfolgt anhand verschiedener Kriterien, darunter die Verwendung heimischer Blühpflanzen und die Schaffung von Strukturen wie Totholzhaufen, Trockenmauern, Staudenbeeten oder kleinen Wasserstellen für Insekten. Auch die Außenwirkung der Aktionen wird berücksichtigt. Die Gewinner werden im September bekannt gegeben und am 16. September bei der Prämierungsfeier in Berlin geehrt.
Hintergrund der Initiative
Mehr als die Hälfte der etwa 600 heimischen Wildbienenarten sind in ihrem Bestand bedroht. Die Hauptursachen für den Rückgang und die Gefährdung dieser Insekten sind die Zerstörung ihrer Lebensräume und die Verringerung ihres Nahrungsangebots.


