Die Gartengestaltung nach modernen Konzepten

Gartengestaltung

Für die Gartengestaltung gibt es einige goldene Regeln, die auch die Sitzbereiche und die Terrasse einbeziehen. Minimalismus und Feng-Shui stehen hoch im Kurs. Wer neben Rasenflächen, Kieswegen und Hecken den Anbau von Kräutern und Gemüse bevorzugt, richtet den Garten südlich aus. So gedeihen die Pflanzen, die besonders lichtbedürftig sind, in voller Sonne. Aber auch die Optik spielt eine wichtige Rolle. Der Garten kann paradiesische Ruhe ausstrahlen, wenn einige Regeln beachtet werden, aber auch rein repräsentative Aufgaben erfüllen.

Bessere Übersicht und Strukturierung

Bei der Gartengestaltung kommt es darauf an, das Grundstück in verschiedene Bereiche einzuteilen. Der Boden wird geebnet, selbst wenn Hochbeete gewünscht sind, die dann später angelegt werden, um mehrere Ebenen zu erschaffen. Die Geräte und Maschinen, die zum Einsatz kommen, lassen sich leichter transportieren, wenn man sich einen Wagenheber leihen kann. Ist der Boden vorbereitet, geht es an die Planung. Zunächst ist es wichtig, die geeignete Struktur festzulegen. Dabei werden Beete, Sitzplätze, dekorative Elemente ebenso einbezogen wie die Gartenwege als gestalterisches Mittel. Letztere unterteilen den Garten auch optisch, wobei Kies, Sand oder Pflastersteine eine natürliche Wirkung erzeugen. Für die Bepflanzung ist zu beachten, dass verschiedene Gewächse unterschiedlich viel Sonne oder Schatten benötigen. Auch der Boden selbst sollte die benötigten Nährstoffe liefern. Der Standort ist entscheidend für das Wachstum und sollte vorab in die Planung einbezogen werden.

Etwas Feng-Shui schadet nie

Für etwas mehr Harmonie sorgt Feng-Shui. Das aus dem asiatischen Raum stammende Konzept fördert eine positive Energie, aber auch den geordneten Anblick. Hierbei wird der Garten in neun Bereiche eingeteilt, während die Elemente Feuer, Erde, Wasser, Holz und Metall den Energiefluss anregen. Hier geht es weniger darum, exotische Pflanzen wachsen zu lassen, als ein geordnetes System zu schaffen, das mit dekorativen Elementen aufgewertet wird. Das können Windspiele, hölzerne Pflanzengefäße oder eine Feuerschale sein. Auch hier ist es vorab notwendig, mit einem Bagger von Boels für einen ebenen Untergrund zu sorgen. Die verschiedenen Zonen orientieren sich an den Elementen. So erhält der Feng-Shui-Garten unter anderem Bereiche mit Wasserstellen, Sandbecken, Gartenmöbel aus Holz oder einer reinen Bepflanzung. Jede Zone wird einer Himmelsrichtung zugeordnet.

Moderner Minimalismus im Garten

Der modern angelegte Garten zeichnet sich durch ein minimalistisches Konzept aus und besitzt eine klare Formsprache. Die Auswahl an Pflanzen und Materialien ist reduziert, dafür aber besonders hochwertig. Typisch ist hier oft ein symmetrischer Aufbau, wichtiger aber bleibt, dass der Garten perfekt in die ihn umgebene Landschaft integriert ist und eine harmonische Verbindung mit dem Haus und der Terrasse ermöglicht. Genutzt werden wenige ausgesuchte Elemente, darunter Wasserbecken, Kunstobjekte oder auch Findlinge. Vor allem die Farbpalette ist auf bestimmte Farben reduziert, die Optik dezent und natürlich. Materialien wie Holz, Naturstein und Glas dominieren. Statt der üppigen Bepflanzung sind strukturelle Formen gewünscht, darunter Hecken, Rasenflächen und Mauerwerk, aber auch einzeln ausgesuchte Pflanzen und Gehölze mit auffälligem Aussehen oder eindrucksvollem Wuchs, die geschickt platziert werden. Für offene Flächen eignen sich weiße Hortensien, Gräser und Bambus. Alle Pflanzenflächen sind klar umgrenzt und wiederholen sich. Entscheidend ist der Kontrast zwischen der Textur und Struktur aller Bereiche. Akzente setzen hochwertige Materialien, die gut gepflegt werden, aber auch Kieswege und Wasserstellen. 

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