Die Gewinner und Platzierten des Zollernalb-Cups
Der Zollernalb-Cup hat die besten Nachwuchstalente im Garten- und Landschaftsbau aus dem Süden Baden-Württembergs gekürt. Aliah Glootz vom Ausbildungsbetrieb Maute aus Albstadt und Lukas Sautter von App die Gartenmacher aus Unlingen sicherten sich den ersten Platz.
Den zweiten Platz belegten Annkathrin Meier von Thomann Garten- und Landschaftsbau aus Bitz und Maxim Winter, Auszubildender bei Albrecht Bühler, Baum und Garten, in Nürtingen. Auf dem dritten Rang platzierten sich Evan Eckert vom Ausbildungsbetrieb Anita Hagg-Moser aus Albstadt und Moritz Sowinski von Storz Garten- und Landschaftsbau in Ammerbuch. Die Erstplatzierten Glootz und Sautter gewannen mit knappem Vorsprung.
Die Preisverleihung erfolgte durch Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Sie wurde begleitet von Albrecht Bühler, Vorstand Ausbildung und Fachkräftesicherung des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V., sowie den Regionalvorsitzenden Markus Hagg-Moser und Michael Storz. Staatssekretärin Kurtz betonte die Bedeutung der im Wettbewerb gezeigten Fähigkeiten:
Das Arbeiten unter Zeitdruck und im Team, wie bei diesem Wettbewerb geleistet, ist wie im wirklichen Leben. Doch für diese Leistung gibt es schöne Preise und eine Auszeichnung.
Sie hob zudem die Relevanz der Fachkompetenz im Garten- und Landschaftsbau hervor, insbesondere angesichts heißerer Sommer und des Bedarfs an reduziertem Wasserverbrauch. Albrecht Bühler zeigte sich erfreut über das Engagement der Teilnehmenden:
Die Teams haben klasse gekämpft und stecken mit ihrer gezeigten Lust an diesem kreativen Beruf hoffentlich viele weitere Jugendliche an, denn unser Nachwuchs blickt optimistisch in seine berufliche Zukunft und wir als Ausbildungsbetriebe ebenfalls.
Anspruchsvolle Wettbewerbsaufgabe
Die fünf Teams standen vor der Aufgabe, innerhalb von sieben Stunden einen drei mal drei Meter großen Garten zu gestalten. Dies erforderte ein hohes Maß an fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen. Die Arbeiten begannen mit der Vermessung der Fläche. Anschließend wurden eine doppelhäuptige handbossierte Natursteinmauer aus Sandstein und eine Kräuterschnecke aus Großpflaster errichtet.
Zusätzlich musste eine kleine Pflasterfläche in einem selbst gewählten Verlegemuster erstellt werden. Die fach- und standortgerechte Pflanzung von Gehölzen, Stauden und Kräutern nach den Regeln der Pflanzenverwendung rundete die Aufgabe ab. Die Herangehensweisen der Teams waren dabei unterschiedlich, was sich beispielsweise in der Gestaltung der Pflasterflächen zeigte.
Am Ende der Wettbewerbszeit entstanden fünf individuelle Gärten, die bis zum Ende der Gartenschau in Balingen besichtigt werden können. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Unternehmern, ehemaligen baden-württembergischen Meistern und Ausbildern, bewertete die Arbeiten nach technischen Regeln. Auch Teamwork und Arbeitssicherheit flossen in die Bewertung ein.


