Baumaschinen und Baugeräte

Kuhn-Gruppe behauptet sich in herausforderndem Geschäftsjahr

Trotz der globalen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie konnte die Kuhn-Gruppe das Geschäftsjahr 2020/2021 zufriedenstellend abschließen. Das Unternehmen profitierte von seiner stabilen Struktur und einer hohen Eigenkapitalquote, auch wenn der Umsatz leicht zurückging.

Wirtschaftliche Resilienz in der Pandemie

Das Geschäftsjahr 2020/2021, das Ende März abgeschlossen wurde, war für die Kuhn-Gruppe von den globalen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen das Jahr zufriedenstellend abschließen.

Zu Beginn der Pandemie verzeichnete der Markt für Baumaschinen einen abrupten Rückgang der Nachfrage um mehr als 50 Prozent. Im Herbst des Jahres erholte sich das Vertrauen in die Baubranche jedoch wieder, was zu vermehrten Investitionen führte. Der anfängliche Rückgang im Auftragseingang konnte in den folgenden Monaten nahezu ausgeglichen werden.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit profitiert die Kuhn-Gruppe von ihrer familiengeführten Struktur und einer hohen Eigenkapitalquote. Der Umsatz des Unternehmens reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp 6 Prozent von 632 Millionen Euro (2019/20) auf 595 Millionen Euro.

Mitarbeiterengagement und Geschäftsbereiche

Die Kuhn-Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 80 Auszubildende. Diese Ausbildung im eigenen Haus dient der Sicherung zukünftiger Fachkräfte.

Wir bedanken uns bei all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren besonderen Einsatz in diesem schwierigen Jahr.

Dies erklärte Andreas Kuhn, Geschäftsführer der Kuhn Holding. Die Unternehmensgruppe gliedert sich in die drei strategischen Bereiche Baumaschinen, Ladetechnik und Emco Werkzeugmaschinen. Die Geschäftsbereiche Baumaschinen und Ladetechnik entwickelten sich unter den gegebenen Umständen zufriedenstellend.

Marken wie Komatsu, Mitsubishi und Palfinger tragen in diesen Segmenten zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Ergänzend bietet Kuhn Systemlösungen und eine Ersatzteillogistik, die eine umfassende Serviceabdeckung gewährleistet.

Herausforderungen im Industriebereich

Während die Baubranche und damit die Kuhn-Segmente Baumaschinen und Ladetechnik die Krise relativ gut bewältigen konnten, stellte sich die Situation im industriellen Bereich komplexer dar. Der Geschäftsbereich Emco, ein führender europäischer Hersteller von Werkzeugmaschinen, entwickelt und produziert High-Tech-Werkzeugmaschinen für die zerspanende Industrie. Emco ist als internationaler Kompetenzpartner für Dreh- und Fräsmaschinen bekannt.

Wie die Industrie insgesamt, war auch Emco im Jahr 2020 von einem Rückgang des Auftragseingangs um 18 Prozent betroffen. Aktuelle Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass sich auch die Industrie von den Auswirkungen der Pandemie erholt. Der Fortschritt bei den Impfungen wird dabei als positiver Faktor bewertet. Die Kuhn-Gruppe erwartet für das Jahr 2021 wieder einen deutlichen Anstieg der Geschäftstätigkeit.

07.06.2021

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