Umfassende Informationen zu Umweltfragen
Das Rechercheportal „Daten zur Umwelt“ wurde vollständig aktualisiert und bietet nun umfassende Informationen zu Umweltfragen. Es enthält zusätzliche Links und Angaben zur aktuellen Rechtslage.
Nutzer finden hier Antworten auf Fragen zur Luftqualität, zur Verschmutzung von Flüssen und Seen sowie zur Umweltbelastung durch Verkehr. Das Portal liefert Hintergrundinformationen zu relevanten Gesetzen und umweltpolitischen Zielen. Diagramme und Tabellen veranschaulichen beispielsweise den Rückgang der Treibhausgase in Deutschland oder die Auswirkungen von Verkehrslärm.
Die 'Daten zur Umwelt' sind ein zentraler Einstieg in das Thema Umwelt. Bürgerinnen und Bürger erhalten hier fundierte Informationen über den Umweltschutz in Deutschland.
Ergänzt wird das Angebot durch Lektüretipps und Links zu weiterführenden Informationsquellen.
Aktuelle Rechtslage und Umweltdaten
Das Internetangebot verweist auf Neuerungen im Umweltrecht, insbesondere im Bereich des Klimaschutzes, und beschreibt die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung. Literaturhinweise und weiterführende Links sind für viele Stichworte verfügbar. Das digitale Umweltlexikon ermöglicht eine schnelle Einschätzung des aktuellen Umweltzustands in Deutschland.
Eine positive Entwicklung zeigt sich bei der Reduktion der Treibhausgas-Emissionen. Deutschland liegt hier im europäischen Vergleich vorn. Bis 2010 sanken die Emissionen klimaschädlicher Gase gegenüber 1990 um rund 289 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 23,1 Prozent entspricht. Damit wurde die Zielgröße des Kyoto-Protokolls zum vierten Mal in Folge unterschritten. Der Ausbau der erneuerbaren Energien trug maßgeblich dazu bei und ermöglichte allein im Jahr 2010 eine Einsparung von 119 Millionen Tonnen Treibhausgasen.
Herausforderungen bei Lärm und Gewässerqualität
Die Daten zur Lärmbelastung verdeutlichen weiterhin Handlungsbedarf. Modellrechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass etwa 13 Millionen Deutsche ein erhöhtes Herzkrankheitsrisiko aufgrund von Verkehrslärm haben. Zudem erreichen nur 8 Prozent der deutschen Fließgewässer den von der Europäischen Union geforderten „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand.
Die Hauptursachen hierfür sind Verbauung, Begradigung, fehlende Durchgängigkeit sowie Nährstoffbelastungen, die größtenteils aus der Landwirtschaft stammen. Positiv ist, dass fast alle deutschen Badegewässer, sowohl Seen als auch Küstengewässer, den Qualitätsanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie entsprechen.