Messen und Veranstaltungen

IPM ESSEN 2018 feierlich eröffnet

Zum Auftakt der IPM ESSEN 2018 standen Digitalisierung, Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus. Vertreter aus Politik und Gartenbau forderten bessere Rahmenbedingungen und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur für die Branche.

Branche diskutiert Digitalisierung, Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit

Mit einem Eröffnungstalk ist die 36. Internationale Pflanzenmesse IPM ESSEN 2018 gestartet. Vertreter aus Politik und Branche diskutierten Chancen und Herausforderungen für den Gartenbau auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Mittelpunkt standen Marktentwicklung, Digitalisierung und Zukunftssicherung.

Zu den Gesprächspartnern zählten Christina Schulze-Föcking, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), Eva Kähler-Theuerkauf, Vorsitzende des Fachbeirats der IPM ESSEN und Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V., sowie Frank Lock, Präsident der Interessenvertretung der Deutschen Industrie für den Gartenbau e. V.

Digitalisierung als Grundvoraussetzung

Ein zentrales Thema war die digitale Infrastruktur. Jürgen Mertz forderte einen flächendeckenden Zugang zum Breitbandnetz, insbesondere für Betriebe im ländlichen Raum.

Digitalisierung ist eines der Kernthemen des Gartenbaus. Dabei muss die Digitalisierung eine Selbstverständlichkeit sein. Wir müssen unseren Betrieben in den ländlichen Räumen den Zugang zum Breitbandnetzwerk ermöglichen und die Verbindung zum letzten Gärtner schaffen. Hier steht die Politik in der Pflicht

Darüber hinaus sprach sich Mertz für einen konsequenten Bürokratieabbau aus. Mittelständische Strukturen prägten die Branche, daher seien wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen unverzichtbar.

Bürokratie ist die Geißel des Mittelstandes und der Gartenbau ist Mittelstand. Hier ist dringender Handlungsbedarf, denn nur so können unsere Betriebe wettbewerbsfähig bleiben

Standortfaktor Nordrhein-Westfalen

Eva Kähler-Theuerkauf unterstrich die Bedeutung Nordrhein-Westfalens als größten geschlossenen Gartenbaustandort Deutschlands. Neben der Produktion spiele auch der Dienstleistungssektor eine zentrale Rolle. Voraussetzung für weiteres Wachstum seien jedoch stabile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

NRW ist der größte geschlossene Gartenbaustandort Deutschlands. Nicht nur in Hinblick auf die Produktion, auch der Dienstleistungssektor ist von großer Bedeutung. Wir können unsere Betriebe aber nur voranbringen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Als Schwerpunkte nannte sie Digitalisierung und betriebliches Risikomanagement. Beide Bereiche erforderten politische Unterstützung. Die Ministerin kündigte an, die Zusammenarbeit fortzusetzen.

Ich möchte eine blühende Zukunft für den Gartenbau in NRW begleiten

Ausbildung und Forschung sichern

Frank Lock betonte die Bedeutung einer qualifizierten technischen Ausbildung für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Zudem forderte er den Erhalt von Gartenbauforschung und -wissenschaft in Deutschland.

Der Zentralverband Gartenbau als ideeller Träger der IPM ESSEN sowie der Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V. präsentieren vom 23. bis 26. Januar 2018 im Infocenter Gartenbau in Halle 1A ihr Leistungsspektrum. Neben Berufsverbänden stellen sich Institutionen aus Beratung, Wissenschaft, Forschung sowie Aus- und Fortbildung vor.

24.01.2018

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG)

Claire-Waldoff-Str. 7
10117Berlin
Deutschland

Tel.:+49 30 200065-0
Fax:+49 30 200065-27

E-Mail:
Web: 

Zurück