Emissionsfreier Einsatz im Garten-, Friedhofs- und Forstamt
Die Stadt Stuttgart hat die ersten beiden Elektro-Radlader des Typs 5055e von Kramer in Betrieb genommen. Die Übergabe erfolgte durch Torsten Schuckert, Prokurist des Baumaschinenspezialisten eberle-hald. Die Maschinen werden künftig vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt eingesetzt.
Die 4-Tonnen-Radlader sind für den Einsatz in lärmsensiblen Bereichen vorgesehen. Sie tragen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt bei. Im Bereich handgeführter Geräte hat Stuttgart bereits auf Elektroantrieb umgestellt.
Wir haben uns nun auch an größere Maschinen herangewagt und sehen uns damit ein bisschen in der Vorreiterrolle.
Der 5055e ist ein elektrisch betriebener Radlader seiner Klasse. Er zeichnet sich durch einen emissionsfreien und geräuscharmen Antrieb aus. Weitere Merkmale sind die Allradlenkung, eine Stapelnutzlast von 1,75 Tonnen und eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden. Die Leistung des Geräts bleibt unabhängig vom Ladestand konstant.
Wirtschaftlichkeit und Auszeichnungen des Kramer 5055e
Torsten Schuckert hob hervor, dass die Stadt Stuttgart mit den beiden Elektro-Radladern von Kramer ausgezeichnete Maschinen erworben hat. Der 5055e wurde auf der bauma 2016 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.
Im Raum Stuttgart ist eberle-hald exklusiver Händlerpartner der Kramer-Werke. Die Fachkräfte von eberle-hald werden regelmäßig geschult, um auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben.
Wenn von Elektro-Ladern die Rede ist, soll man Kramer meinen.
Matthias Aicheler, Market Development Manager, betonte neben der Verringerung des CO2-Fußabdrucks auch die Wirtschaftlichkeit des 5055e. Der Break-even-Punkt sei bereits nach 2.500 Betriebsstunden erreicht. Die höhere Anfangsinvestition im Vergleich zu dieselbetriebenen Radladern werde durch Einsparungen bei Betriebs- und Wartungskosten ausgeglichen.
