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Internationale Eisenwarenmesse 2014: Branche blickt optimistisch nach vorn

Die Internationale Eisenwarenmesse 2014 in Köln versammelt führende Anbieter der Branche. Trotz schwieriger Bedingungen blickt die Eisenwaren- und Werkzeugbranche optimistisch auf das kommende Jahr und erwartet positive Entwicklungen.

Konjunkturelle Entwicklungen in der Werkzeug- und Eisenwarenbranche im Detail

Die konjunkturelle Entwicklung der relevanten Branchen zeigt unterschiedliche Tendenzen. Die deutsche Werkzeugindustrie schloss das Jahr 2012 mit einem leichten Plus von 1,4 Prozent ab. Das erste Halbjahr 2013 war jedoch von Rückgängen geprägt: Der Branchenumsatz sank im Inland um 4,6 Prozent und im Export um 1,5 Prozent. Dennoch prognostizieren die Unternehmen des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V. (FWI) eine Verbesserung der Situation bis zum Jahresende.

Der Eisenwaren- und Hausrathandel verzeichnete 2012 ein Wachstum von 0,9 Prozent. Innerhalb dieses Sektors entwickelte sich der Werkzeughandel mit +1,5 Prozent besser als der Baubeschlaghandel, der nur ein Plus von 0,4 Prozent erreichte. Für 2013 sind die Prognosen verhaltener: Der Werkzeughandel erwartet ein Plus von 1,1 Prozent, der Baubeschlaghandel von 0,5 Prozent. Der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) prognostiziert für den Großhandel insgesamt ein Wachstum von 0,8 Prozent.

Herausforderungen und Erwartungen im Handel

Die Eurokrise und schwächelnde Auslandsmärkte beeinflussen auch das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E). Während das Wachstum der PVH-Unternehmen für baunahe Produkte im Vorjahr bei 4,5 Prozent lag, wird für das laufende Jahr ein Zuwachs von etwa 3 Prozent erwartet. Der deutsche Baumarkthandel erlebte laut Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) im ersten Halbjahr 2013 einen nominalen Umsatzrückgang von 5,2 Prozent, maßgeblich beeinflusst durch rückläufige Gartenumsätze aufgrund des langen Winters. Der darauffolgende Sommer 2013 stimmte die Branche jedoch zuversichtlich, das Minus bis Jahresende reduzieren zu können.

Bedeutung der Messe für den Fachhandel

Die Internationale Eisenwarenmesse wird als wichtiger Treffpunkt für die Branche angesehen. Thomas Dammann, Geschäftsführer des Zentralverbands Hartwarenhandel e.V., betont die Bedeutung der Messe:

In Zeiten von zunehmend bindenden Vertriebskonzepten und Lieferantenkonzentrationen ermöglicht die Messe dem Fachbesucher einen gezielten und einmaligen Marktüberblick. Alle wichtigen Bereiche von Fachhandel und PVH, wie der Industriebedarf oder die Verbindungs- und Befestigungstechnik, sind hier attraktiv vertreten und informieren den Besucher über viele Neuheiten, Trends und Innovationen. Gleichzeitig bieten ihm die vier Messetage eine hervorragende Möglichkeit, sich mit Lieferanten und Herstellern auf allen Ebenen auszutauschen. In Zeiten knapper Zeitbudgets ist dies eine ideale Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Olaf de Waal, Inhaber eines toom-Baumarktes, bestätigt die Relevanz der Messe für die Informationsbeschaffung und den Austausch mit Partnern:

Auf der Messe haben wir die ideale Gelegenheit, uns komprimiert über alle wichtigen Branchentrends zu informieren. Gleichzeitig treffen wir hier unsere Partner aus der Industrie und lernen vielleicht auch neue, für uns interessante Lieferanten mit ihren Produkten kennen.

Angebot und Struktur der Eisenwarenmesse

Die Internationale Eisenwarenmesse Köln präsentiert sich als "One-Stop-Shopping"-Plattform mit einem breiten Sortimentsüberblick der Hardware-Branchen. Die Angebotssegmente umfassen Werkzeuge, Industriebedarf, Befestigungs- und Verbindungstechnik, Beschläge sowie Bau- und Heimwerkerbedarf. Die Messe findet in den Hallen 1-5 und 10 der Koelnmesse statt und ist für Fachbesucher vom 9. bis 12. März 2014 täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

10.10.2013

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