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Elektromobilität im GaLaBau: Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus

Die Elektromobilität gewinnt auch im GaLaBau an Bedeutung. Auf dem Veitshöchheimer GaLaBau-Herbst informierten sich über 100 Fachleute über aktuelle Technik und zukünftige Trends. Effizienz und Nachhaltigkeit standen dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.

Grüne Technik für den GaLaBau: Innovationen und Anwendungen

Auf der Freifläche der Abteilung Landespflege wurde eine besondere Kombination von Elektrofahrzeugen präsentiert: Ein BMW i3, ein e-Golf (VW) und der Radlader Kramer 5055e zeigten die Bandbreite der Elektromobilität. Lydia Piller erläuterte, dass Elektromobilität künftig nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch auf Baustellen eine Rolle spielen wird.

Das Projekt „LandSchafftEnergie“ des Freistaats Bayern fördert die Energiewende in grünen Arbeitsbereichen. Die LWG, vertreten durch Lydia Piller, befasst sich dabei mit Energieeinsparungen, der Steigerung der Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energien im Garten- und Landschaftsbau.

Ein grüner Beruf und grüne Technik gehören dabei einfach zusammen.

Durch Vorträge und unabhängige Testreihen soll das Bewusstsein für technische Möglichkeiten geschärft und die Akzeptanz für den Praxiseinsatz erhöht werden.

Vorteile akkubetriebener Geräte im Landschaftsbau

Effizienz und erneuerbare Energien beeinflussen nicht nur große Baustellengeräte, sondern auch kleineres Handwerkszeug wie Laubbläser. Lydia Piller hob hervor, dass neben der Emissionsbelastung auch die Geräuschbelastung im GaLaBau eine wichtige Rolle spielt. Lärmgrenzen in Wohngebieten können den Einsatz lauter Geräte einschränken.

Mit akkubetriebenen und geräuscharmen Laubbläsern, die sich in Sachen Leistung hinter ihren benzinbetriebenen Pendants nicht verstecken müssen, machen sich die Fachkräfte in Grün bei den Anwohnern nicht unbeliebt.

Neben der Umwelt profitiert auch der Gerätebediener von der Einsparung von CO2 und Stickoxiden, was zu einer geringeren Emissionsbelastung am Arbeitsplatz führt. Unternehmen entwickeln zunehmend ein Bewusstsein dafür und investieren in die Umstellung ihres Maschinenparks, um Umwelt und Mitarbeitergesundheit zu fördern.

Wirtschaftlichkeit und Zukunftsperspektiven der Elektromobilität

Auch die Schüler der Staatlichen Meister- und Technikerschule der LWG informierten sich über zukünftige Arbeitsgeräte. Als zukünftige Führungskräfte im GaLaBau werden sie für die Planung und Anschaffung von Maschinen verantwortlich sein. Lydia Piller wies darauf hin, dass hohe Anschaffungspreise und Unsicherheiten bezüglich der Batterieleistung potenzielle Kunden von e-Fahrzeugen abschrecken können.

Elektro-Radlader und ähnliche Geräte sind auf Baustellen noch selten. Langfristig wird jedoch erwartet, dass höhere Stückzahlen und der Bau neuer Batteriefabriken die Preise senken und das Verhältnis zwischen konventionellem und elektrischem Antrieb verändern werden.

Dass sich aber bereits schon heute eine Anschaffung lohnt, zeigen ganz klar die Zahlen.

Der höhere Anschaffungspreis amortisiert sich über die Maschinenlebensdauer durch niedrigere Kosten für Energie sowie geringere Betriebs- und Wartungskosten. Die Frage nach der Akkulaufzeit für einen Arbeitstag kann im GaLaBau bejaht werden, wie die LandSchafftEnergie-Projektleiterin bestätigte.

Ein Praxistest des Radladers Kramer 5055e in verschiedenen Landschaftsbaubetrieben unter realen Bedingungen bestätigte dessen Akkuleistung und Handhabung.

27.10.2017

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