Verbände und Organisationen, Wettbewerbe und Jubiläen

Entente Florale 2012: 16 Teilnehmer im Wettbewerb um grüne Stadtentwicklung

Der bundesweite Grünwettbewerb Entente Florale startet 2012 mit 16 Städten und Gemeinden. Sie streben eine nachhaltige Investition in die eigene grüne Stadtentwicklung an und stellen sich der Bewertung durch eine Fachjury.

Vielfältiges Teilnehmerfeld und Auszeichnungen

Zu den Teilnehmern zählen neben der Landeshauptstadt Dresden auch mehrere Klein- und Mittelstädte sowie zwei Gemeinden. Erstmals nimmt zudem ein Stadtteil am Wettbewerb teil: der Bezirk Steglitz-Zehlendorf im Südwesten Berlins. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben.

Zusätzlich sind Sonderpreise der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgeschrieben. Der Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit steht im Zusammenhang mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Biologische Vielfalt fördern“. Die Kommunen sind aufgerufen, im Rahmen ihrer Grünbemühungen auch den Schutz und die Entwicklung der Artenvielfalt im städtischen Raum zu berücksichtigen. Weitere Sonderpreise zeichnen den „Schönsten Privatgarten“ oder die „Blühendste Einkaufsmeile“ aus.

Ziele des Wettbewerbs und Teilnahmebedingungen

Ein Goldmedaillengewinner des nationalen Wettbewerbs wird bei der Abschlussveranstaltung als Vertreter für den europäischen Wettbewerb Entente Florale nominiert. Der Wettbewerb Entente Florale wurde 2001 ins Leben gerufen. Er soll Kommunen dazu anregen, sich für eine grüne, gesunde und lebenswerte städtische Umwelt einzusetzen. Dies geschieht nicht nur durch die Kommunen allein, sondern als Gemeinschaftsaufgabe mit Initiativen, Vereinen und Bürgern.

Teilnahmeberechtigt sind deutsche Städte und Gemeinden mit mehr als 3.000 Einwohnern. Auch Stadtteile mit über 15.000 Einwohnern und eigener Verwaltungskörperschaft können am Wettbewerb teilnehmen. Bislang haben sich mehr als 240 Kommunen dieser Aufgabe gestellt und damit das Motto „Gemeinsam aufblühen“ umgesetzt.

23.01.2012

Zurück