Messen und Veranstaltungen

Erfahrungsaustausch auf der igs 2013: Gipfeltreffen künftiger Gartenschau-Städte

Organisatoren der Hamburger Gartenschau trafen sich mit Vertretern ehemaliger und zukünftiger Gartenschau-Städte zum Erfahrungsaustausch. Dabei wurden Anregungen für eigene Gartenschauen gesammelt und die Qualität der aktuellen Gartenschau hervorgehoben.

Qualität und Nachnutzung der igs 2013 als Maßstab für zukünftige Projekte

Die Qualität und Vielfalt der aktuellen Gartenschau wurde von den Teilnehmern hervorgehoben. DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner, der an mehreren Gartenschauen beteiligt war, äußerte sich zur igs 2013:

Die igs 2013 setzt gleich in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe und gehört zu den attraktivsten Schauen der letzten Jahrzehnte.

Besonders die geplante Nachnutzung als Wilhelmsburger Inselpark fand Anklang bei den Gästen aus verschiedenen Bundesländern. Der Park soll vielfältige Sport- und Spielangebote, Liegewiesen, öffentliche Grillstellen, ein Terrassenrestaurant und einen Kiosk der Kulturen umfassen. Zudem sind barrierefreie Stege und Wege für seh- und gehbehinderte Menschen sowie restaurierte Industrie- und Kulturdenkmäler vorgesehen.

Fachaustausch und Rosenausstellung eröffnen neue Perspektiven

In Arbeitsgruppen wurden Themen wie Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, betriebliche Abläufe, Veranstaltungsplanung, kaufmännische Aspekte und Fördermittel diskutiert. Parallel dazu wurde die Rosenausstellung „Die Gala der Königin“ in den Blumenhallen eröffnet. Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin und igs-Aufsichtsratsvorsitzende Jutta Blankau eröffnete die Ausstellung gemeinsam mit igs-Chef Heiner Baumgarten, DBG-Ausstellungsbevollmächtigten Renate Behrmann, Andreas Lohff, Präsident des Gartenbauverbands Nord, den Präsidenten der Fachverbände der Deutschen Floristen Hamburgs und Schleswig-Holsteins, Günther Dahlmann und Kai Jentsch, sowie Klaus Heller, Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Die Ausstellung präsentiert dutzende Rosensorten, 15.000 Schnittrosen und 2.500 Rosen in Töpfen und Schalen von 29 Ausstellern aus Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Bundesgebiet. Insbesondere „Vierländer Rosen“ in verschiedenen Variationen, Duftnoten, Wuchsformen und Farben sind bis zum 14. Juli zu sehen. Senatorin Blankau verlieh den Ehrenpreis der Freien und Hansestadt Hamburg an die Hamburger Gärtnerei Piepereit für „ausdrucksvoll gestaltete Gefäße mit Rosen aus regionalem Anbau“.

08.07.2013

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