Erfolgreicher Start der hortivation by IPM ESSEN
Die erste hortivation by IPM ESSEN im Jahr 2016 setzte neue Akzente bei der Warenpräsentation und bot ein Rahmenprogramm für die grüne Branche. Die Veranstaltung fand vom 13. bis 15. Juni 2016 in der Messe Kalkar statt.
Im Mittelpunkt der Fachmesse stand die umsatzfördernde Gestaltung des Point-of-Sales (POS) mit Fokus auf den Endkunden. Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, zog ein positives Fazit:
Wir blicken auf eine erfolgreiche erste hortivation by IPM ESSEN zurück und sind davon überzeugt, dass es der richtige Schritt war, diese Messe ins Leben gerufen zu haben. Unsere Aussteller berichten uns von intensiven und qualitativ hochwertigen Gesprächen mit den Fachbesuchern.
Rund 1.000 Besucher, darunter Einkäufer und Entscheider aus dem Facheinzelhandel sowie von Handelsketten, nahmen an der Messe teil. 86 Aussteller präsentierten Produkte und Konzepte aus den Bereichen Pflanzen, Gartenausstattung und Dienstleistung. Ein Großteil der Aussteller signalisierte bereits die Absicht zur erneuten Teilnahme.
POS-Konzepte und Innovationen
Die Sonderschau präsentierte POS-Konzepte zu „Urban Gardening“ und „Garden Living“, die Megatrends und Endverbraucherbedürfnisse aufgriffen. Beispiele hierfür waren das Kräuter-Konzept der Firma Cox, das unter dem Motto „Schnauze voll“ eine Ablehnung von Kunststoffverpackungen thematisierte und mit dem BGI-Innovationspreis ausgezeichnet wurde.
Mediflora zeigte, wie Kräuter für grüne Smoothies eingesetzt werden können, inklusive passender Rezeptvorschläge. Konzepte wie „Land-Gefühl“ griffen Themen wie Entschleunigung und Entspannung auf. Die Bloom’s Naturwerkstatt bot ein DIY-Konzept, bei dem Fachbesucher Werkstücke aus Naturmaterialien und lebendem Grün gestalten konnten.
Wissensvermittlung und Zukunftsperspektiven
In der Speakers‘ Corner diskutierten Experten Themen wie Erlebnis- und Onlinemarketing, Urban Farming, Designed Nature, Schrebergärten und strategische Partnerschaften. Die Moderation übernahm Grünstylist Romeo Sommers.
Ein weiteres Element war das RETAIL GREEN LAB, das als interaktive Masterclass für Gartencenter-Mitarbeiter konzipiert war. Spezialisten von NIFEM Instore Builders entwickelten gemeinsam mit Workshop-Teilnehmern kundenorientierte Warenpräsentationen und POS-Mechanismen. Fachbesucher konnten sich zudem zum Thema Ladenbau beraten lassen.
Auszeichnungen und Ausblick
Der hortivation-Cup für die schönste Sonnenterasse ging an die Auszubildenden des Seeberger Pflanzenhofs aus Köln. Ihr Konzept überzeugte Jury und Besucher durch seinen verkaufsfördernden Charakter und innovativen Sortimentmix. Der zweite Platz ging an das Gartencenter Schlößer, der dritte an die Gärtnerei Höpken in Kooperation mit Floristik Ulbrich.
Die nächste hortivation by IPM ESSEN ist für den 12. bis 14. Juni 2017 geplant und soll erneut parallel zu den FlowerTrials in der Messe Kalkar stattfinden.
Stimmen der Aussteller und Partner
Die hortivation hat gezeigt, wie viel Potenzial in der grünen Branche steckt. Uns als Verband ist es eine Herzensangelegenheit, den Innovationsprozess zu fördern und zu unterstützen. Das beste Beispiel dafür ist der hortivation-Cup. Die gestalteten Terrassen haben bei den Besuchern für staunende Gesichter gesorgt und eindrucksvoll gezeigt, wie sich lebendes Grün mit verschiedenen Warensortimenten kreativ kombinieren lässt.
Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbands Gartenbau Rheinland e. V.
Die hortivation ist keine Standardveranstaltung. Besucher erhalten hier viele neue Ideen für die Warenpräsentation. Die Speakers‘ Corner war sehr gut besucht. Das lag zum einen an den spannenden und interessanten Vorträgen, die thematisch sehr gut ineinander griffen, zum anderen an der Location selbst. Inmitten der Warenpräsentationen kam eine sehr familiäre Atmosphäre auf.
Romeo Sommers, Grünstylist, Moderator der Speakers‘ Corner
Für uns war die hortivation 2016 ein voller Erfolg. Von den Beteiligten der Masterclass haben wir eine durchweg positive Resonanz erhalten und konnten auch anderen Besuchern direkt vor Ort Tipps für die mitgebrachten Konzepte geben. Auch wir selbst konnten in unserem RETAIL GREEN LAB viel über die Ausrichtung von Schulungen und den Umgang mit Teilnehmern lernen. Besonders erfreulich: Während der Messe kamen wir mit interessanten Zulieferern ins Gespräch, die sehr an unseren Workshops interessiert sind.
Karel de Graaf, Geschäftsführer, NIFEM BV
Wir sind mit der Erwartung nach Kalkar gekommen, ein neues Messekonzept an den Start zu bringen. Das ist uns sehr gut gelungen. Die Gestaltung der Messehalle war inspirierend, die Konzepte, die gezeigt wurden, waren innovativ und anders. Jeder, der sich am BGI-Innovationscenter beteiligt hat, wird auch 2017 wieder dabei sein. Denn der Zeitpunkt ist ideal: Im Juni präsentiert sich die gesamte Pflanzenvielfalt am Niederrhein. Wer dann nicht zur hortivation kommt, verpasst etwas. Wir möchten uns aber keinesfalls zurücklehnen. Unser Ziel für die nächste Ausgabe lautet ganz klar, mehr Gärtner als Aussteller für diese Messe zu gewinnen. Darüber hinaus begrüßen wir, wenn die Teilnehmer der FlowerTrials zukünftig verstärkt Präsenz auf der hortivation zeigen.
Norbert Engler, Vorsitzender der Netzwerkgruppe Topfpflanzen-Großhändler im Verband des BGI
Die Etablierung eines neuen Messekonzepts ist immer sehr mutig und mit vielen Risiken verbunden. Deshalb sind wir positiv überrascht, dass das Niveau der Ausstellerbeiträge bereits bei der Premierenveranstaltung sehr hoch ist und viele Innovationen gezeigt wurden. Auch ihre klassische Funktion als Networking-Plattform hat die hortivation erfüllt: Alte Kontakte konnten gepflegt und neue geknüpft werden. Zusätzlich merkt man, dass die hortivation und die FlowerTrials voneinander profitieren.
André Segler, Inhaber, Marketing & Verkauf, Blu-Blumen GbR
Als Erstveranstaltung fanden wir die hortivation 2016 gut. Alle erhofften Kontakte haben wir auf der Messe angetroffen. Am zweiten Messetag konnten wir bereits einige neue Verbindungen knüpfen. Unter den entsprechenden Voraussetzungen kommen wir nächstes Jahr wieder.
Andreas Pellens, Geschäftsführer, Pellens Hortensien GmbH
Die hortivation 2016 war ein gelungener Start und macht Durst auf mehr. Wir haben ein interessantes Publikum vorgefunden und konnten neue Geschäftskontakte knüpfen. Mit ihrem innovativen Ansatz sehen wir die hortivation als sinnvolle Schwestermesse zur IPM ESSEN. Gerne präsentieren wir auf der nächsten hortivation erneut unsere sich ebenfalls stetig weiterentwickelnde Aquaponik-Anlage.
Sebastian Jobs, Planung und Vertrieb Aquakulturen, PAL Anlagenbau
Die hortivation ist zufriedenstellend für uns verlaufen. Wir konnten viele Kontakte knüpfen, aus denen sich einige Einkäufe ergeben haben. Der Zeitpunkt ist genau richtig. Zum einen, weil die Messe parallel zu den FlowerTrials stattfindet, zum anderen, weil wir im Frühsommer fertige Ware zeigen können. Wir kommen 2017 höchstwahrscheinlich wieder.
Martin Becker, Firmeninhaber, Stauden Becker GmbH
Die Qualität der Besucher auf der hortivation hat gestimmt. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und sind davon überzeugt, dass das Messekonzept ein Erfolg werden kann. Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.
Dieter Appenzeller, Inhaber, Sumpf- und Wasserpflanzen Appenzeller
Der innovative Ansatz der hortivation war bereits bei der Premiere wahrnehmbar. Dass ein besonderer Wert auf die Themen Point-of-Sale, Produktgestaltung sowie Umwelt gelegt wird, halte ich für sinnvoll und wichtig. Dieser Weg muss weiterverfolgt werden, damit weitere Zielgruppen – insbesondere junge Menschen – für Produkte der grünen Branche begeistert werden. Die Branche benötigt solche Brückenschläge. Eine erneute Teilnahme von uns ist realistisch.
Hans Gerd Cox, Geschäftsführer, Gebrüder COX GmbH
Wir sind ohne großartige Erwartungen angereist, sind aber mit der hortivation grundsätzlich zufrieden. Wir hatten ausreichend zu tun und konnten am Stand interessante Gespräche führen. Besonders gut hat uns gefallen, dass aufgrund des vielfältigen Fachpublikums genau die richtigen Besucher für uns dabei waren. Die Intention der hortivation, neue Ideen zu kommunizieren und den Point-of-Sale zu optimieren, ist für die Branche wichtig.
Dirk Moormann, Sales-Mitarbeiter, Pöppelmann GmbH & Co. KG


