Bienenfreundliche Umgebung auf der LGS
Für die Produktion eines Glases Honig (500g) legt eine Biene üblicherweise fast 50.000 Flüge zurück, was einer doppelten Erdumrundung entspricht. Für den ersten LGS-Honig könnten die Wege der Bienen jedoch kürzer gewesen sein. Die beiden Bienenvölker, die seit April am Beitrag des Kreisverbandes Würzburg und des Instituts für Bienenkunde und Imkerei angesiedelt sind, finden dank zahlreicher blühender Flächen ein reiches Nektar- und Pollenangebot direkt vor ihrer Behausung. Die rund 60.000 „Dauercamper“ haben die Zeit genutzt, um Pollen und Nektar zu sammeln, was sich in prall gefüllten Waben bei der Ernte zeigte.
Verarbeitung des Honigs
Nach der Ernte folgt die Verarbeitung. In der LWG-Imkerei in Veitshöchheim werden die Honigwaben zunächst von ihren Wachsdeckeln befreit. Anschließend durchlaufen die Waben eine Schleuder, in der die Fliehkraft den Honig aus den Zellen löst. Bevor das „flüssige Gold“ abgefüllt wird, muss der Honig noch gesiebt und gerührt werden. Dieser spezielle Honig ist nicht im Handel erhältlich, kann jedoch an ausgewählten Terminen auf der LGS verkostet werden.

