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EU-Saatgutverordnung: Kommission zieht Vorschlag zurück

Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für eine neue EU-Saatgutverordnung zurückgezogen, was der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) begrüßt. Der ZVG hatte die ursprünglich geplanten Registrierungs- und Zertifizierungspflichten sowie die damit verbundenen Kosten kritisiert, da sie Handel und Innovationen erschwert und die Vielfalt gemindert hätten.

ZVG begrüßt Rückzug des Kommissionsvorschlags zur Saatgutverordnung

Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für eine neue EU-Saatgutverordnung endgültig zurückgezogen. Diese Entscheidung, die am 7. März 2015 bekannt gegeben wurde, findet die Zustimmung des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG).

Der ZVG hatte sich von Anfang an kritisch zu den Plänen der Kommission geäußert. Insbesondere die ursprünglich vorgesehenen Registrierungs- und Zertifizierungspflichten sowie die damit verbundenen Kosten stießen auf dezidierte Ablehnung des Verbandes.

Nach Ansicht des ZVG hätten die vorgeschlagenen Neuregelungen für Blumen und Zierpflanzen, die sich in ihrer Art und Vielfalt erheblich von Ernährungspflanzen unterscheiden, keine Unsicherheiten beseitigt, sondern neue geschaffen. Befürchtet wurden eine Erschwerung des Handels, die Verhinderung von Innovationen, eine Verminderung der biologischen Vielfalt sowie eine Vervielfältigung der administrativen und finanziellen Belastungen.

Obwohl es bis vor Kurzem Überlegungen innerhalb der Kommission gab, einen abgeänderten Vorschlag nach informellen Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament und dem Rat weiterzuverfolgen, wurde nun im EU-Amtsblatt mitgeteilt, dass der Vorschlag – auch in modifizierter Form – nicht weiterverfolgt wird.

10.03.2015

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