Nachhaltige Schmierstoffe: Eurols „Carbon Neutral“ Linie
Eurol hat eine neue Produktlinie namens „Carbon Neutral“ vorgestellt, die vollständig CO₂-neutrale Schmierstoffe umfasst. Diese Produkte basieren zu über 75 % auf erneuerbaren Rohstoffen, sind klimaneutral formuliert und werden in zu 100 % recycelbaren Verpackungen geliefert, die zu 50 % aus recyceltem Material bestehen.
Produktsortiment und Verfügbarkeit
Das Sortiment der Eurol Carbon Neutral Serie umfasst derzeit vier Produkte: die Motoröle Carbon Neutral HD-FE 5W-30 und Carbon Neutral DXS 5W-30, das Automatikgetriebeöl Carbon Neutral ATF 6700 sowie das UTTO-Öl Carbon Neutral Hykrol JD 68. Diese Auswahl deckt Anwendungsbereiche wie Automotive, Lkw, Landwirtschaft und Erdbau ab. Die Produkte werden auf der Automechanika 2024 in Frankfurt präsentiert.
Nachhaltigkeitsansatz
Bart van Hoorn, Head of Technology & Innovation bei Eurol, äußerte sich zur Einführung der neuen Produktlinie:
Wir haben uns beim Carbon Neutral Konzept für intrinsische CO₂-Neutralität entschieden. Wir setzen daher nicht auf Kompensation durch Emissionszertifikate, sondern auf die Entwicklung von Produkten, die aus erneuerbaren Komponenten natürlichen Ursprungs hergestellt werden. Und das alles ohne Kompromisse bei der Qualität. Auch die recycelbare Verpackung, die zu 50 % aus recyceltem Granulat besteht, ist innovativ auf dem Schmierstoffmarkt.
Dieser Ansatz steht im Einklang mit der Europäischen Grünen Vereinbarung, die ein klimaneutrales Europa bis 2050 zum Ziel hat. Ab Juli 2024 sind in den Niederlanden größere Organisationen zudem verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen zu erfassen und zu reduzieren.
Integration und Beratung
Die Carbon Neutral Produkte sind so konzipiert, dass sie herkömmliche Produkte ersetzen können. Sie sind in den Online-Ölberater von Eurol integriert und dort als „CO₂-neutrale Wahl“ gekennzeichnet. Eurol bietet zudem Beratung durch Spezialisten an, die bei Bedarf eine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse durchführen, welche auch andere Eurol-Produktlinien berücksichtigt.
