Spannender Wettkampf auf der GaLaBau 2016
Auf der Fachmesse GaLaBau 2016 in Nürnberg fand am 15. und 16. September 2016 das Finale des bundesdeutschen Berufswettbewerbes für angehende Landschaftsgärtner statt. Qualifiziert hatten sich junge Auszubildende aus dem gesamten Bundesgebiet für den „Landschaftsgärtner-Cup 2016“, die achte Auflage des Wettbewerbs im Rahmen der Messe.
In Nürnberg wurde das Gewinnerteam ermittelt, das Deutschland bei der Internationalen Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ 2017 in Abu Dhabi vertreten wird. Nach zwei intensiven Wettbewerbstagen, in denen die Länderteams einen Schaugarten nach vorgegebenen Kriterien gestalten mussten, kürte die Fachjury die Sieger.
Als „Deutscher Meister 2016“ der Landschaftsgärtner-Auszubildenden qualifizierte sich das Team des VGL-Bayern. Vitus Pirschlinger und Michael Schmidt von Gaissmaier Landschaftsbau GmbH & Co. KG aus Freising sicherten sich damit das Ticket für die Berufsweltmeisterschaft in Abu Dhabi. Den zweiten Platz belegten Moritz Blum und Bendix Fehl vom FGL Hessen-Thüringen, die für C. Huhn Garten- und Landschaftsbau aus Schlüchtern-Wallroth antraten. Das Team des VGL Baden-Württemberg mit Carolin Lenz von Gärten von Daiß GmbH aus Waiblingen und Patrick Rothweiler von Garten- und Landschaftsbau Schwehr aus Engen erreichte den dritten Platz.
August Forster, Vorsitzender des Ausbildungsförderwerks Garten- und Landschaftsbau e. V. (AuGaLa) und Präsident des Bundesverbandes Garten- und Landschaftsbau e. V. (BGL), würdigte die Leistungen der Teams bei der Siegerehrung:
Der Landschaftsgärtner-Cup ist ein absolutes Highlight der GaLaBau Messe. Die von Euch gezeigten Leistungen an den beiden Wettbewerbstagen waren absolut herausragend. Unsere jungen Landschaftsgärtner haben an den beiden Wettkampftagen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch hohe Qualifikation und Engagement unsere Nachwuchskräfte mitbringen – gleichzeitig wurde die enorme Vielseitigkeit unseres Landschaftsgärtner-Berufes einer großen Öffentlichkeit präsentiert. Eine bessere Bühne für unseren Berufsstand als den Landschaftsgärtner-Cup gibt es nicht.
Die Teams hatten insgesamt 15 Stunden Zeit, um die Aufgabenstellung des zweitägigen Wettbewerbs zu bewältigen. Ziel war die Gestaltung eines landschaftsgärtnerischen Gesamtwerks auf einer Fläche von vier mal vier Metern. Der zugrunde liegende Gestaltungsplan umfasste die wichtigsten Arbeiten des Landschaftsgärtners und stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Zugelassen waren Teams, die bereits den Wettbewerb ihres jeweiligen Landesverbandes gewonnen hatten.
Das Ausbildungsförderwerk Garten- und Landschaftsbau e. V. (AuGaLa) als Veranstalter des „Landschaftsgärtner-Cup 2016“ leistet mit diesem Engagement einen Beitrag zur Motivation in der Ausbildungsarbeit der Landschaftsgärtner.


