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Agrobusiness Niederrhein präsentiert sich auf der Floriade

Der Verein Agrobusiness Niederrhein war Gastgeber im NRW-Pavillon der Welt-Garten-Expo Floriade in Venlo. Er präsentierte die Vielfalt des Agrobusiness am Niederrhein und zeigte, dass dieses über Gartenbau und Landwirtschaft hinausgeht.

Vielfältige Präsentation auf der Floriade

Der Verein Agrobusiness Niederrhein war Gastgeber im NRW-Pavillon der Welt-Garten-Expo Floriade in Venlo. Vom 21. bis 27. Mai 2012 präsentierte der Verein mit täglich wechselnden Ausstellungspartnern die regionale und thematische Vielfalt des Agrobusiness am Niederrhein.

Besuchern wurde vermittelt, dass Agrobusiness über Gartenbau und Landwirtschaft hinausgeht. Es umfasst auch Bereiche wie Hightech, Logistik, Lebensmittelproduktion, Energie, Tourismus, Forschung und Bildung. Ziel ist es, diese Bereiche entlang der Agrobusiness-Wertschöpfungskette produktiv zu verbinden.

Ausbildung im Fokus

Ausstellungspartner wie der Kreis Kleve, die Gemeinde Weeze, das Gartenbauzentrum Essen, die Städte Kevelaer, Nettetal und Geldern, die IHK Duisburg sowie der Rhein-Kreis Neuss stellten verschiedene Schwerpunkte vor. Studierende der Fachschule für Gartenbau in Essen informierten Besucher in einem Quiz über Nährwerte heimischer Gemüse- und Obstsorten und gaben Einblicke in den Arbeitsalltag von Auszubildenden im Gartenbau.

Im Agrobusiness-Sektor existieren über 30 unterschiedliche Ausbildungsberufe. Eine fundierte Ausbildung und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter sind für das Agrobusiness am Niederrhein ein wichtiges Thema zur Sicherung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit.

Grenzüberschreitende Kooperation

Ein weiterer Schwerpunkt ist die grenzüberschreitende Kooperation mit dem Greenport Venlo, dem zweitgrößten Gartenbaugebiet der Niederlande. Zusammen bilden die Agrobusiness-Region Niederrhein und der Greenport Venlo die größte Gartenbauregion Europas. Auf der Floriade wurden erste Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten geführt.

Wir wollen insbesondere voneinander lernen und ausloten, wo wir solche gemeinsamen Lernprozesse anstoßen können.

Erneuerbare Energie statt Mülltonne

Am Beispiel erneuerbarer Energien zeigte der Verein auf der Floriade, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit aussehen kann. In Kooperation mit dem Projekt „Energie ohne Grenzen“ der Städte Geldern und Straelen wurden Vorträge und Workshops zu diesem Thema veranstaltet. Dabei stand die Gewinnung von Biogas aus biogenen Reststoffen der Landwirtschaft und des Gartenbaus im Mittelpunkt. Die Teilnehmer kamen aus dem Agrobusiness sowie der Entsorgungs- und Verwertungsbranche beiderseits der Grenze.

Im Agrobusiness gibt es viele praktische Beispiele für die Weiterverwertung von organischen Abfällen. Hier müssen wir ansetzen und darauf aufbauen.

Multi-Kulti beim Gewinnspiel

Die interaktiven Elemente der Ausstellungspartner im NRW-Pavillon richteten sich gezielt an die Besucher. Eine Gemüse-Memory-App auf dem iPad und ein tägliches Zwiebelschätzen-Gewinnspiel fanden Anklang bei internationalen Gästen aus den USA, Hongkong und Dänemark. Die Tagesgewinner erhielten eine Übernachtung in einem der Ausstellerorte, um den Tourismus der Agrobusiness-Region Niederrhein kennenzulernen. Ein Gewinner aus Brilon wird für seine Übernachtung in Geldern rund 190 Kilometer zurücklegen.

Über den Verein

Der Agrobusiness Niederrhein e.V. fördert die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen des Agrobusiness am Niederrhein. Der Ende 2011 gegründete Verein mit Sitz in Straelen entstand aus der seit 2007 bestehenden Netzwerk-Initiative Agrobusiness Niederrhein. Die Mitglieder stammen aus den Wirtschaftszweigen Gartenbau und Landwirtschaft sowie aus angrenzenden Bereichen wie Lebensmittelerzeugung, Logistik, Forschung und Bildung.

01.06.2012

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