Hochwasserschutz, Umweltschutz und Entsorgung

Hochwasserschutz in Weltenburg: Unsichtbare Mauer schützt Ortsbild und Donaupanorama

In Weltenburg entsteht ein 800 Meter langes Hochwasserschutzsystem, das Bewohner und Besucher vor Überflutungen bewahrt. Es kombiniert eine ortsfeste Mauer mit mobilen Schutzwänden, um das Ortsbild und den Blick auf die Donau zu erhalten.

Fortschritt und technische Details des Hochwasserschutzes

Die Baumaßnahmen für einen 100-jährlichen Hochwasserschutz gehen gut voran und sind voraussichtlich in zwei Jahren fertig. Künftig werden bei Hochwasser auf die neu zu errichtende, ortsfeste Mauer mobile Schutzwände aufgesteckt. Diese Konstruktion erhält das touristisch wunderschöne Ortsbild genauso wie den unverstellten Blick auf die Donaukulisse mit den markanten Steilufern.

Das System kombiniert eine ortsfeste Mauer mit mobilen Schutzwänden, die bei Bedarf aufgesteckt werden. Diese Bauweise soll das Ortsbild und den Blick auf die Donaukulisse mit ihren Steilufern erhalten. Neben dem Schutz vor Hochwasser von der Flussseite wird auch ein innerörtliches Kanal- und Pumpsystem angelegt. Dieses System ist notwendig, da die Schutzmauer bei starkem Regen die Ableitung von Wasser ins Donaugebiet behindern würde.

Finanzierung und bisherige Investitionen in die Schutzmaßnahmen

Die Gesamtkosten für die aktuellen Schutzmaßnahmen belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro. Diese werden anteilig von Kelheim, dem Freistaat und der EU getragen. Seit dem Jahr 1999 wurden bereits etwa 2,8 Millionen Euro in den Hochwasserschutz der Stadt Kelheim und des Klosters Weltenburg investiert. Diese Investitionen umfassten Deichsanierungen im Bereich der Altmühlmündung sowie die Anlage neuer Deichhinterwege.

Das Kloster Weltenburg erhielt einen möglichst unauffälligen Hochwasserschutz, um die Anforderungen des Hochwasser- und Denkmalschutzes zu vereinen.

26.04.2008

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