42 neue Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner bestanden 2026 ihre Abschlussprüfung
Im Bereich des Berufsschulstandortes Osnabrück haben 2026 insgesamt 51 Auszubildende ihre Abschlussprüfung im Beruf Gärtnerin beziehungsweise Gärtner erfolgreich bestanden. Von den insgesamt 72 Prüflingen entfielen 63 auf die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, fünf auf den Gemüsebau, drei auf den Zierpflanzenbau und ein Prüfling auf die Fachrichtung Baumschule.
Die traditionelle Freisprechungsfeier fand am 3. Juli auf dem Betriebsgelände der Bredenstein GmbH in Melle statt. Das Unternehmen durfte dabei zwei selbst ausgebildete Landschaftsgärtner aus der Ausbildung verabschieden.
Anerkennung für die neuen Fachkräfte
Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten die Landtagsabgeordnete Verena Kämmerling sowie Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann. Beide würdigten die Bedeutung einer erfolgreichen Berufsausbildung und die Rolle der grünen Berufe für die Zukunft.
„Sie werden gebraucht! Gut ausgebildete Fachkräfte sind heute wertvoller denn je. Sie haben die besten Perspektiven.“
Verena Kämmerling hob zudem die Bedeutung der Fachkräfte für eine klimaangepasste Gestaltung des Lebensumfeldes hervor.
„Menschen, die mit ihren Händen, ihrem Kopf und ihrem Herzen etwas schaffen, sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar.“
Bürgermeisterin Jutta Dettmann zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des Berufsbildes mit seinen sieben Fachrichtungen und freute sich über die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen aus Meller Ausbildungsbetrieben.
Verbände würdigen erfolgreiche Abschlüsse
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V. (VGL). Dessen Präsidentin Birgit Koormann ermutigte die neuen Fachkräfte, ihre berufliche Zukunft mit Zuversicht und Optimismus anzugehen.
Insgesamt bestanden in der Region Osnabrück 42 Absolventinnen und Absolventen ihre Prüfung im Garten- und Landschaftsbau. Hinzu kamen vier erfolgreiche Abschlüsse im Gemüsebau, vier im Zierpflanzenbau sowie ein Abschluss in der Fachrichtung Baumschule. Acht weitere Prüflinge legen ihre Abschlussprüfung nach den Sommerferien ab.
Beste Prüfungsleistungen ausgezeichnet
Die gärtnerischen Fachverbände ehrten die besten Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs. Im Garten- und Landschaftsbau erzielte Karla Barlag von der Heinrich Steinhake GmbH in Osnabrück mit der Note 1,2 das beste Ergebnis.
Weitere Spitzenplätze belegten Elisa Marting von Brockmeyer Gärten GbR in Melle und Lars Pötter von der Peter Stockreiter GmbH in Mettingen mit jeweils der Note 1,3. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Sarah Mayrer, Hinnerk Suhr, Matheo Ronne, Jonathan Schöppner und Lina-Sophie Grundke.
Im Gemüsebau erreichte Nils Borchert von der Hochschule Osnabrück mit der Note 1,5 das beste Prüfungsergebnis. Im Zierpflanzenbau wurde Julia Jach vom Ausbildungsbetrieb Brockmeyer in Glandorf mit der Note 1,6 als Beste ihres Fachbereichs ausgezeichnet.
Besondere schulische Leistungen gewürdigt
Auch die Berufsbildende Schule Osnabrück-Haste zeichnete Absolventinnen und Absolventen für hervorragende schulische Leistungen aus. Die Ehrungen überreichte Kira Richter, Abteilungsleiterin Agrarwirtschaft der BBS Haste.
Zu den ausgezeichneten Absolventen gehörten unter anderem Karla Barlag, Jonathan Schöppner, Hinnerk Suhr, Bastian Kraft, Lars Pötter, Jule-Christine Spangenberg und Julia Jach.
Die Abschlusszeugnisse wurden anschließend von Franz Wotte, Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, an die neuen Fachkräfte übergeben. Nach dem offiziellen Teil klang die Feier bei einem gemeinsamen Imbiss aus.
Branche sucht weiterhin Nachwuchs
Gastgeber Christian Bredenstein freute sich über zwei neue Fachkräfte aus dem eigenen Betrieb. Insgesamt hat das Unternehmen bereits zehn Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner erfolgreich ausgebildet und bietet auch für das Ausbildungsjahr 2027 weitere Ausbildungsplätze an.
Die Berufsaussichten für die Absolventinnen und Absolventen gelten weiterhin als sehr gut. Insbesondere Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus suchen qualifiziertes Personal auf allen Ebenen. Zusätzliche Karrierewege eröffnen sich durch Weiterbildungen zum Meister oder durch ein fachbezogenes Studium.
Die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer begrüßten die neuen Fachkräfte als wichtigen Beitrag zur Sicherung des Nachwuchses. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass angesichts des weiterhin hohen Fachkräftebedarfs künftig noch mehr junge Menschen für die grünen Berufe gewonnen werden müssen.

